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Angst abbauen, besser leben






 

Angst lähmt uns. Wie das Kaninchen vor der Schlange macht uns Angst starr. Uns rauscht in bestimmten Situationen das Blut in den Ohren. Der Körper macht uns bereit zur wilden Flucht. Unser Hirn fühlt sich hohl oder wirr an. Wer sein Leben erfolgreich und zufrieden gestalten will, muss seine Angst abbauen. Einige Ängste stehen uns mehr im Weg als andere. Übel sind diejenigen, die unsere Träume als unerfüllbar erscheinen lassen. Stelle Dich diesen Ängsten, um Erfolg zu haben.

Überwinde diese typischen Ängste, um Dein Leben erfolgreich zu entwickeln:

1. Die Angst vor Ablehnung

Orientierst Du Dich an dem, was andere Leute denken und sagen? Kürzlich hatte ich ein typisches Gespräch mit einem beruflich unzufriedenen Mittfünfziger: „Mike, Dein Geschäftskonzept ist schlüssig. Es gefällt mir. Aber ich weiß, was alle sagen werden… Die halten mich für bekloppt, wenn ich meine Anstellung kündige und mich selbstständig mache“.

Wie diesem verhinderten Gründer geht es vielen Menschen. Macht man sich von fremden Meinungen abhängig, verliert man die Kontrolle über sein Leben. Warum denkst Du nicht daran, wie begeistert andere auf Deinen Erfolg reagieren, wenn Du Deine Träume umsetzt? Was wäre, wenn dieses Projekt die ultimative Wende zu einem erfüllteren Leben wäre? Die beste Entscheidung, die Du je getroffen hast…

2. Die Angst vor Armut

Nie ging es den Deutschen im Durchschnitt besser als heute. Dennoch ängstigen sich Menschen vor Armut. „Seit 22 Jahren mache ich meinen Job. Ich habe Karriere gemacht und alles erreicht. Trotzdem fühle ich mich unzufrieden und leer.“ Ähnliches höre ich häufig. „Warum machst Du nicht, woran Du Freude hast? Mach dich selbstständig!“ Folgende Antwort kommt in circa 95 Prozent dieser Gespräche: „Das finanzielle Risiko ist mir zu hoch.“

Nie geht es um den Zugewinn an persönlicher und beruflicher Selbstbestimmung oder um finanzielle Verbesserung. Ein festes Einkommen wird gleichgesetzt mit Sicherheit. Viele Menschen finden sich mit ihrem unerfüllten Leben ab. Sie beugen sich ihren Ängsten, statt sich erfolgreich weiterzuentwickeln.

3. Die Angst vor Individualität

Benjamin Franklin hat gesagt: „Die meisten Menschen sterben mit 25 und werden mit 75 beerdigt.“ Wer hat bestimmt, dass der Lebensweg ausweglos festgeschrieben steht? Wo bleiben die Träume und Wünsche, die jeder hat? Wer sagt, Du darfst Dein Leben nicht umgestalten?

Begründet wird der Verbleib im Hamsterrad mit Sachzwängen, Umständen, Verantwortlichkeiten und Konventionen.

Diese Zwänge werden im Kopf hergestellt. Warum gehe ich keiner Arbeit nach, die mir Spaß macht? Warum kündige ich nicht meinen Job, um mir eine Existenz als Kiosk-Betreiber am Meer aufzubauen? Warum verkaufe ich mein großes Haus nach dem Auszug der Kinder nicht, um ein paar Jahre um die Welt zu reisen? Weil Du es nicht machst!

4. Die Angst vorm Versagen

Es gibt Horrorszenarien für jedes Vorhaben, mit denen Du Dein Verharren in der jetzigen Situation jahrzehntelang rechtfertigst. Wie stehe ich da, wenn ich etwas ändere und scheitere?

Statt sich auf Negatives auszurichten, ist die Orientierung an Zugewinn motivierender. Ich werde genug Geld verdienen, um mein Traumhaus zu bauen. Ich werde Verantwortung abgeben und mehr Zeit für mich haben. Ich werde meine Fehler analysieren und es besser machen. Niemand ist perfekt und jedem geht etwas schief. Wer es nie ausprobiert, wird nicht vorankommen!

5. Die Angst, andere zu nerven

Was tue ich, um mich für meine Vorhaben einzusetzen? Ein mir bekannter Autoverkäufer hat ein Zelt vor dem Haus eines potenziellen Kunden aufgeschlagen, um seine Präsenz im Kampf um den Auftrag zu dokumentieren. Soweit gehe ich nicht. Aber ich setze mich ein, um zum Ziel zu kommen. Der Kunde reagiert nicht auf mein Angebot? Ich rufe ihn an und frage, ob er Informationsbedarf hat. Ich interessiere mich für einen Job? Ich rufe den Entscheider kurz nach dem Bewerbungsgespräch an und mache deutlich, warum ich die Spitzenbesetzung bin. Wer wagt, gewinnt!

Viele Menschen haben Angst davor, Ihre Qualitäten darzustellen. „Ich bin kein Angeber“. „Ich will mich nicht vordrängeln“. „Sie werden merken, was sie an mir haben“. Warte nicht darauf. Zeig besser, wer Du bist und was Du kannst. Das ist nicht arrogant, sondern selbstbewusst.

6. Die Angst, Präsenz zu zeigen

Mache ich mich lächerlich, wenn ich kanariengelbe Socken zum Anzug trage? Erst wird gespöttelt, alle gewöhnen sich daran und es wird zu meiner persönlichen Attitüde. Mit dem Wiedererkennungsmerkmal hebe mich aus der Masse ab und werde bekannter.

Der Moment, in dem wir uns aus der Menge abheben, löst Angst aus. Eine Freundin von mir hatte große Redeangst. Aus beruflichen Gründen musste sie auf die Bühne. Sie schuf sich ihren Supergau als kontrollierte Situation: „Sehr geehrte Damen und Herren. Ich leide unter Redeangst. Wenn ich stottere oder einen Blackout habe, bitte ich um Verständnis.“ Mit zitternden Knien hielt sie ihren Vortrag ohne Pannen. Alle haben ihr gebannt zugehört. Sie überwindet ihre Redeangst und nimmt Anfragen nach Fachvorträgen an. Sie wird zur bekannten Expertin. Jeder sieht mich an und ich versage? Perfektionismus ist der größte Verhinderer von positiven Veränderungen.

7. Die Angst vor dem Erfolg

Entfaltest Du Dein wahres Ich? Träumst Du davon, das Leben erfolgreicher Menschen zu leben? Vielen von uns ist seit frühester Kindheit deutlich gemacht worden, dass diese höchste Stufe des Erfolgs für sie nicht erreichbar ist. Erfolgreich zu werden ist angeblich unrealistisch. „Suche dir einen anständigen und sicheren Beruf!“ „Werde Beamter, dann hast du ein sicheres Auskommen.“ Kinder werden zur „Bescheidenheit“ erzogen. Was die Eltern nicht erreicht haben, erschien ihnen für ihre Kinder unerreichbar. Deshalb haben sie ihren Kindern nicht die Einstellung vermittelt, dass Erfolg machbar ist. Im Gegenteil: Mit ihrem vermeintlichen Realismus wollten sie ihre Kinder vor Enttäuschungen bewahren. „Begnüg dich mit dem Mittelmaß.“

Letztendlich bestimmen unser Selbstvertrauen und unsere Beharrlichkeit im Verfolgen unserer Ziele darüber, wie wir unser Leben gestalten. Traue ich mir den Erfolg zu? Meine Ängste, Zweifel und Unsicherheiten sind ein Teil von mir. Aber ich kann meine Angst abbauen, wenn ich meine Träume und Wünsche umsetzen und besser leben will.

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1546257

Erstellt von an 30 Okt 2017. geschrieben in Bilder, Bildung/Job. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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