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Geschichte geschrieben von Redaktion

Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel/Röttgen

Es sieht so aus, als würden wir nun wieder eine
neue, alte Merkel erleben, die der ersten Jahre des neuen
Jahrtausends. Als sie sich rücksichtslos des Fraktionschefs Friedrich
Merz entledigte und eine bissige Oppositionsführerin mit neoliberalem
Zungenschlag wurde. Als Kanzlerin der Großen Koalition legte sie sich
dann die Aura der Bürgerpräsidentin zu, über dem Parteienstreit
schwebend, verständig, abwartend und vermittelnd. Eben die Mutti der
Nation

Mitteldeutsche Zeitung: zu Fußballrandale

Zum ersten Mal nämlich waren es nicht einige wenige
Idioten, die für Chaos gesorgt haben, es waren die echten Fans. Zwar
nicht gewalttätig, aber in einem wesentlichen Punkt auch nicht von
Gewaltbereiten zu unterscheiden: Sie hatten in ihren Emotionen ihr
Handeln nicht unter Kontrolle. Genau diese Entwicklung muss dem DFB
Sorgen bereiten. Wenn in der Emotion Grenzen überschritten werden,
müssen eben diese Emotionen kontrollierbar gemacht werden, etwa durch
ein Stehp

Südwest Presse: KOMMENTAR · RÖTTGEN

Die Politik frisst ihre Kinder. Mit Norbert Röttgen
hat es jetzt ein besonders vielversprechendes Talent getroffen. Es
ist noch nicht lange her, da galt der Umweltminister und CDU-Vize als
potenzieller Thronfolger der Kanzlerin. Nun aber hat Angela Merkel
ihren Klassenprimus gefeuert, ohne Erbarmen. Dieser Akt der
Gnadenlosigkeit wird nachwirken. Gewiss hat Röttgen Fehler gemacht
und Freunde vor den Kopf gestoßen. Hochmut kommt oft vor dem Fall.
Doch war er ein Geschöp

Brüderle: Austritt Griechenlands aus Euro finanziell beherrschbar

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle sieht keinen Anlass für Nachverhandlungen über das Hilfspaket für Griechenland. "Anders als vor zwei Jahren könnte die Euro-Zone einen Austritt Griechenlands heute eher verkraften. Dieser würde viel Geld kosten, wäre aber beherrschbar", sagte Brüderle dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). Die Entscheidung liege aber in Athen und nicht in Berlin – die Griechen müssten selbst abwägen, ob die Wie

Eishockey-WM: Slowakei und Russland im Halbfinale

Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Schweden und Finnland sind die Slowakei und Russland ins Halbfinale eingezogen. Russland hatte sich mit viel Mühe gegen "Deutschland-Schreck" Norwegen mit 5:2 (2:1, 0:1, 3:0) durchgesetzt. Norwegen bestätigte zunächst seine konstant gute Leistung der bisherigen Spiele. Doch durch eine deutliche Leistungssteigerung der Russen im letzten Drittel drehten sie das Spiel: Alexei Yemelin traf nach 55 Sekunden mit einem Distanzschuss zum 3:

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug “Märkische Oderzeitung” Frankfurt (Oder) zu Ausschreitungen beim Fußball

"Wenn der Fußball nicht mehr nur seine
Feinde fürchten, sondern jetzt auch vor seinen Freunden – besser:
ihrer hemmungslosen Zuneigung – Angst haben muss, dann tut sich ein
völlig neues Problemfeld auf, auf das niemand vorbereitet ist. Das
Warnsignal aus Düsseldorf sagt: Inzwischen glauben nicht nur Chaoten,
im Stadion machen zu können, was sie wollen."

Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD

Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de

tz München: Merkel wirft Röttgen raus: Abschaltung statt Kernspaltung

So schnell kann es in der Politik gehen: Wer heute
noch Muttis Braver ist, kann sich morgen ihrer Fürsorge nicht mehr
sicher sein. Scheinbar wohlüberlegt war Bundeskanzlerin Merkel, als
sie jetzt die Laufzeit von Norbert Röttgen als Umweltminister
beendet hat. Damit demonstrierte sie aber weniger rationale
Entschlossenheit als vielmehr, wie Machterhalt funktioniert. Statt
Ruhe hat die Kanzlerin in der Union jetzt nur ein anderes Rumoren
erreicht. Denn sie zeigte, wie sehr s

Berliner Zeitung: Zur Entscheidung, den Berliner Flughafen erst im März 2013 zu eröffnen:

Wowereit und Platzeck mögen von den Managern
getäuscht worden sein. Aber letztlich tragen auch sie als
Aufsichtsräte Verantwortung. Ein Wort der Selbstkritik wäre durchaus
angebracht gewesen. Aber ob sie Fehler nun eingestehen oder nicht:
Die Schmach werden sie aus ihrer politischen Biografie nicht tilgen
können.

Pressekontakt:
Berliner Zeitung
Bettina Urbanski
Telefon: +49 (0)30 23 27-9
Fax: +49 (0)30 23 27-55 33
berliner-zeitung@berlinonline.de

Juso-Chef Vogt für Kanzlerkandidatur von Hannelore Kraft

Juso-Chef Sascha Vogt hat sich für eine Kanzlerkandidatur von der NRW-Wahlsiegerin Hannelore Kraft (SPD) ausgesprochen. "Hannelore Kraft fliegen in der Partei die Herzen zu und auch wir Jusos wären begeistert, wenn Sie sich doch noch entschließen würde, zu kandidieren. Die Entscheidung darüber liegt aber bei ihr", sagte Vogt dem Berliner "Tagesspiegel" (Freitagausgabe). Derzeit schließt Kraft eine Kandidatur aus. "Meine Aufgabe ist hier&qu

Frankfurter Rundschau: Zu Kanzlerin Merkel und dem neuen Umweltminister Altmaier:

Altmaier ist Angela Merkels letztes Aufgebot,
seine Berufung auch ein Akt der Verzweiflung. Mehr gute Leute hat sie
nicht, dafür aber schon sehr viele verschlissen. Doch gemach. Für
einen Abgesang auf diese Kanzlerin ist es zu früh. Mit ihrer
Erfahrung, ihrem Machtbewusstsein, ihrem dicken Fell und nun auch mit
dem Mut der Verzweiflung lässt sich trefflich kämpfen. Aber der
Ausgang dieses Kampfes wird immer offener.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Kira Frenk

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