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Autonomes Fahren im Autositz der Zukunft / IAA 2015: Johnson Controls zeigt Antworten zum Megatrend autonomes Fahren (FOTO)






 


Im Auto von morgen übernehmen Assistenzsysteme immer mehr
Verantwortung – der Platz hinter dem Steuer wandelt sich zur
komfortabel ausgelegten Kontrollzentrale. Mit der Entwicklung zum
autonomen Fahren werden sich auch die Anforderungen an
Fahrzeuginnenräume und Sitze grundlegend verändern. Als
Weltmarktführer ist Johnson Controls mit jahrzehntelanger
Sitz-Expertise und zahlreichen innovativen Lösungen wie der ersten
zugelassenen Rücksitzstruktur mit Liegefunktion startbereit – und
präsentiert sich auf der IAA in Frankfurt als kompetenter Partner.

„Das autonome Fahren kommt. Aber es kommt nicht von heute auf
morgen, es wird sich schrittweise weiter entwickeln“, sagt Dr. Detlef
Jürss, Group Vice President and General Manager Product Group Seating
Components bei Johnson Controls. „Wir erleben bereits zahlreiche
Fahrerassistenzsysteme, die uns unterstützen und das Autofahren
erleichtern. Der Mensch im Fahrersitz wird zukünftig von der Rolle
des aktiven Selbstfahrers stärker in die des ““Supervisors““ wechseln,
der aber jederzeit ins Geschehen eingreifen können muss. Der Sitz
wird zum Multi-Talent im Innenraum, das seine Stärken in puncto
Sicherheit, Komfort und Unterhaltung ausspielt.“

Ein echtes autonomes Fahren, bei dem das Fahrzeug alle
Steuerungsfunktionen übernimmt und der Mensch nur noch als Passagier
ins Auto einsteigt, liegt dagegen nach Meinung von Jürss noch in
weiter Ferne. Auf dem Weg dorthin sind zudem zahlreiche
Herausforderungen offen, so zum Beispiel die Fragen nach der
notwendigen, investitionsintensiven Infrastruktur, nach Haftungs- und
Rechtsthemen, nach ethischen Gesichtspunkten (wen schützen die
Sicherheitssysteme) und nach der technologischen Machbarkeit und
Sicherheit im Detail.

Als Begleiterscheinung der sich verändernden Rollenverteilung
zwischen Fahrer und Fahrzeug entstehen erweiterte und neue Ansprüche
an den Sitz – abhängig von den sehr unterschiedlich ausgeprägten
Herausforderungen der globalen Märkte an individuelle Mobilität: Im
Extremfall stehen den staugeplagten Ballungsräumen und Megacities in
Asien die klassischen Langstrecken von Nordamerika oder Australien
und ein europäischer Streckenmix aus Stadt-Land-Verbindungen
gegenüber. Dementsprechend lassen sich die Anforderungen an
angepasste Sitzkonzepte unter die Stichworte Arbeitsplatz,
Kommunikations- und Unterhaltungszentrum oder Ruhezone fassen.

„Bei Johnson Controls beschäftigen wir uns seit einigen Jahren mit
den Herausforderungen, die diese Mobilitätstrends für unser
Spezialgebiet Fahrzeugsitz mit sich bringen werden“, sagt Jürss.
„Dabei sehen wir als einen der zentralen Ansatzpunkte den Wandel vom
reinen Fahrer-Sitzplatz zum aktiven Sicherheitssystem. Der Sitz wird
noch deutlich stärker als heute zu einem Bestandteil des
Insassenschutzes, der mit allen aktiven Sicherheitssystemen des
Fahrzeugs vernetzt sein wird.“ Zusätzliche Sitzfunktionen wie
beispielsweise ein aus der Fahrtrichtung gedrehter Sitz, der die
direkte Kommunikation mit Mitfahrenden erlaubt, oder ein Sitz in
Ruheposition müssen maximale Crash-Sicherheit bieten. Johnson
Controls verfügt bereits über hochfeste Mechanismen wie
Lehnenversteller oder Sitzschienen. Zukünftig werden diese
Komponenten mit der kompletten Fahrzeugsensorik verbunden und
interaktionsfähig sein.

Als zweiten wichtigen Ansatzpunkt bewertet das Unternehmen den
Ausbau der Komfort- und Wellness-Funktionen im Fahrersitz. „Der Sitz
wird sozusagen zum Partner des Fahrers für Komfort und Gesundheit“,
so Jürss. Als Herausforderung für zukünftige Sitzanwendungen steht
dabei die intelligente Interaktion von Sitzsensoren und -aktuatoren
im Fokus. So muss beispielsweise der jeweilige Sitz auf den
sensorgestützten Nachweis von Müdigkeit oder Verspannungen
„selbstständig“ reagieren – beispielsweise mit einer automatisierten
Weckfunktion oder Positionsanpassungen auf längeren Distanzen. Eine
aktive Rolle könnten dabei auch Einstelloptionen wie eine
Massagefunktion, Armauflagen oder pneumatische Seitenwangen
übernehmen, mit denen sich eine ergonomische Sitzposition optimal auf
individuelle Bedürfnisse und lange Strecken anpassen lässt – ein
Themengebiet, in dem die Johnson Controls Produktgruppe Recaro
Automotive Seating über jahrzehntelange Expertise verfügt. Die
Auszeichnung von Recaro Markensitzen für Pkw und Nutzfahrzeuge mit
dem weltweit anerkannten Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken e.V.
unterstreicht diese Fachkompetenz.

Zum Sitz als zukünftiger „Komfortzentrale“ könnte auch die
Möglichkeit gehören, eine crashsichere Ruheposition einzunehmen.
Johnson Controls wird auch in diesem Fall seiner Vorreiterrolle als
Technologieführer gerecht: Das Unternehmen entwickelte die erste
zugelassene Rücksitzstruktur mit Liegefunktion für einen
Fahrzeughersteller und brachte den Sitz in Serie. Ähnlich wie ein
Business-Class-Sitz im Flugzeug erfüllt das Produkt höchste
Komfort-Ansprüche, wird gleichzeitig aber durch eine ausgeklügelte
Sensorik (Aufrichtung im Crashfall) den Sicherheitsvorgaben im
Automobil gerecht.

Dritter Ansatzpunkt für den zukunftsfähigen Sitz, der alle Aspekte
des autonomen Fahrens unterstützt, ist die Weiterentwicklung zum
Unterhaltungs- und Informationsforum: „Zukünftige Sitze müssen dem
Insassen während seiner Zeit als unbeschäftigter Fahrer alle Optionen
des Arbeitens, des Entertainments und der Kommunikation bieten“, sagt
Jürss und nennt als Beispiele die Integration von Tablet-Haltern,
Leselampen oder Kopfhörern. „Ebenso können wir uns aber auch
vorstellen, den unbenutzten Beifahrersitz flexibler zu gestalten. Bei
Nicht-Belegung wandelt er sich zum mobilen Zusatz-Büro oder -Wohnraum
und bietet rutschfeste Ablagen für persönliche Gegenstände, Getränke
oder elektronische Geräte, die gleichzeitig kabellos aufgeladen
werden können. In unserem Sitzdemonstrator SD15 auf dem IAA-Stand
zeigen wir dazu bereits Lösungen, die wir durch innovative
Einstellmechanismen und Funktionen realisieren.“

Die 66. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) Pkw öffnet vom
17. bis 27. September 2015 in Frankfurt ihre Tore. Pressevertreter
sind am 15. und 16. September eingeladen, Fachbesucher erhalten am
17. und 18. September Zutritt zur größten Automobil-Ausstellung der
Welt. Das Publikum kann die Messe vom Samstag, 19. September bis
Sonntag, 27. September besuchen. Mehr Informationen unter:
www.iaa.de.

Johnson Controls präsentiert Medien und geladenen Gästen seine
Innovationen vom 15. bis 27. September 2015 in Halle 5.1, Stand B24.

Für weitere Informationen sowie Foto- und Videomaterial besuchen
Sie bitte unsere Website: http://media.johnsoncontrols-iaa.com

Über Johnson Controls

Johnson Controls ist ein weltweit führendes Technologie- und
Industrieunternehmen mit einem breit gefächerten Produkt- und
Serviceangebot und Kunden in über 150 Ländern. Mit unseren 170.000
Mitarbeitern stellen wir hochwertige Produkte her und bieten
Dienstleistungen und Lösungen, mit denen wir einen wichtigen Beitrag
zur Optimierung der Energie- und Gesamteffizienz von Gebäuden
leisten. Bleibatterien, innovative Batterien für Hybrid- und
Elektrofahrzeuge sowie Sitzkomponenten und -systeme für die
Automobilindustrie ergänzen unser Portfolio. Bereits 1885 begann
unser Engagement für Nachhaltigkeit – mit der Erfindung des ersten
elektrischen Raumthermostats. Durch unsere solide Wachstumsstrategie
und den Ausbau von Marktanteilen schaffen wir Werte für unsere
Anteilseigner und tragen zum Erfolg unserer Kunden bei.

Über Johnson Controls Automotive Experience

Johnson Controls ist weltweit führend bei Autositzsystemen und
-komponenten. Mit seinen Produkten, Technologien und
fortschrittlichen Fertigungsmethoden unterstützt das Unternehmen alle
großen Automobilhersteller dabei, sich mit ihren Fahrzeugen im Markt
zu differenzieren. Mit über 200 Standorten weltweit ist Johnson
Controls dort vertreten, wo seine Kunden das Unternehmen brauchen.
Vom Einzelbauteil bis hin zu kompletten Sitzsystemen begeistern
Komfort und Design der Johnson Controls Produkte die Konsumenten.
Dank seiner globalen Leistungsfähigkeit stattet das Unternehmen rund
50 Millionen Fahrzeuge pro Jahr aus. Johnson Controls plant die
Ausgliederung seines Automotive Experience-Geschäfts mit
voraussichtlichem Abschluss im dritten Quartal 2016. Danach wird
Automotive Experience als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen
operieren. Bruce McDonald wird Chairman und CEO des neuen
Unternehmens, Dr. Beda Bolzenius Präsident und COO.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:
Johnson Controls GmbH
Automotive Seating
Industriestraße 20-30
51399 Burscheid

Lars Boelke
Tel.: +49 2174 65-1117
E-Mail: lars.boelke@jci.com

Internet: www.johnsoncontrols.de
Folgen Sie uns auf Twitter:
@JCseating

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1262975

Erstellt von an 16 Sep 2015. geschrieben in Auto/Verkehr, Bilder, Technik. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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