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BERLINER MORGENPOST: Das nächste Versäumnis – Kommentar von Ulrich Kraetzer





Die Vertreter des Bundeskriminalamtes (BKA) haben
im Fall Amri bisher immer erfolgreich den Eindruck erweckt, mit der
Pannenserie nichts zu tun zu haben. Damit ist es nun vorbei. Dem BKA
wie auch den Länderpolizeien lagen im hauseigenen Computersystem
bereits Mitte 2015 Dateien vor, mit denen der Islamist wohl
rechtzeitig vor dem Anschlag hätte abgeschoben werden können.

Es waren Abdrücke seiner Handflächen, mit denen die tunesischen
Behörden Amris Identität hätten feststellen können. Doch das BKA
vergaß offenbar, dass die Abdrücke abrufbereit vorlagen – und leitete
sie weder der zuständigen Ausländerbehörde noch den tunesischen
Behörden zu.

Den Verantwortlichen ist es bisher gelungen, das folgenschwere
Versäumnis unter der Decke zu halten – obwohl man vermuten darf, dass
ihnen der kaum zu begreifende Fehler mindestens bei der
behördeninternen Aufarbeitung im Nachhinein bewusst wurde.

Nur eingestehen, was nicht mehr zu leugnen ist. Versuchen, geheim
zu halten, was vielleicht niemand bemerkt. Ein solches Verhalten ist
ein Schlag ins Gesicht der Hinterbliebenen.

Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/212185741

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

Original-Content von: BERLINER MORGENPOST, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1538478

Erstellt von an 9 Okt 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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