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BERLINER MORGENPOST: Die Zeitbombe BER tickt – Kommentar von Joachim Fahrun





Auch das noch. Ein Baustopp am BER. Böse Zungen
könnten jetzt lästern, macht ja nichts, da baute ja sowieso niemand.
Aber die Lage des größten Infrastrukturprojektes Ostdeutschlands und
Berlins künftigem Tor zur Welt ist leider zu ernst für Scherze.

Als der Aufsichtsratschef Klaus Wowereit seinerzeit darauf
drängte, gefälligst den Eröffnungstermin zu halten, geschah vieles
auf der Baustelle, was dem gesunden Menschenverstand und der
Fachkunde spottet.

Aus heutiger Sicht brisanter ist jedoch, wie mit den
Fehlleistungen der Vergangenheit seitdem umgegangen wird. Auf welcher
Grundlage konnte der Regierende Bürgermeister Michael Müller im
Dezember 2014 behaupten, es seien keine zu hohen Deckenlasten
festgestellt worden? Hatte die Flughafengesellschaft danach gesucht
und die nun festgestellten Überschreitungen nicht gefunden? Oder hat
sie gar nicht geprüft, es dem Aufsichtsrat gegenüber aber so
dargestellt? Man darf sich aussuchen, was schlimmer ist.

Für Müller wird das Klima rauer. Ein Jahr vor der Wahl wird er
erstmals persönlich für BER-Chaos, Baupfusch und Kommunikationspannen
verantwortlich gemacht. Die Flughafen-Zeitbombe hat das Zeug,
Politikerkarrieren in Schutt und Asche zu legen.

Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/205781285

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1265264

Erstellt von an 21 Sep 2015. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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