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Brauer und Mälzer in der Privatbrauerei Barre losgesprochen: Ausgezeichnete Leistungen bei den Nachwuchskräften geehrt






 

Mit ihren 175 Jahren ist die Privatbrauerei Barre die älteste Pilsbrauerei in Norddeutschland. Um den wirtschaftlichen Erfolg des Familienunternehmens, das in der sechsten Generation rund 120.000 Hektoliter Bier im Jahr produziert, auch in Zukunft gewähren zu können, setzt man in Lübbecke auf eine fundierte Ausbildung des Berufsnachwuchses. „Unser Credo ist die handwerkliche Ausrichtung“, verriet Dirk Stapper, technischer Betriebsleiter und erster Braumeister, bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste. „Vor allem bei der Herstellung unserer so genannten Kreativbiere erleben unsere Auszubildenden die hohe Schule der handwerklichen Bierproduktion.“

Bevor „Gambrinus“ Oliver Landsberger von der König-Brauerei Duisburg, in seiner Funktion als Vorsitzender der Prüfungskommission der IHK Dortmund die Prüfungszeugnisse überreichte, lobte er die außerordentlich guten Leistungen der Prüflinge. „In diesem Jahrgang gab es nur ‚sehr gute’ oder ‚gute’ Noten. Aufgrund der erbrachten Leistungen im Betrieb und in der Schule, wurden die jungen Männer allesamt nach nur zweieinhalb Jahren Lehrzeit vorzeitig zur Prüfung zugelassen. Das ist ein Beispiel hervorragender Ausbildungsqualität in unserer Branche.“

Zur Lossprechungsfeier gehört traditionell auch die Auszeichnung der Prüfungsbesten. Mit 95 Punkten freute sich Felix Jäger, der sein Handwerk in der Dortmunder Actien-Brauerei erlernt hat, über einen Geldpreis in Höhe von 300 Euro, den er aus den Händen des Geschäftsführers des Brauereiverbandes NRW, Jürgen Witt, erhielt. Für den Zweitplatzierten Tobias Loesch von der Privatbrauerei Bolten in Korschenbroich gab es 200 Euro. Über Platz drei und hundert Euro freute sich Simon Farnung von der Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG.

Bereits im Alter von 15 Jahren begann Felix Jäger mit dem Bierbrauen. „Diese Leidenschaft hat mich bis heute nicht losgelassen“, lacht der Brauer und Mälzer, der sich nach seinem abgebrochenen Informatikstudium für die handwerkliche Ausbildung bei der DAB entschied. „Eigentlich wollte ich ja schon immer Brauer werden. Und jetzt hat es geklappt.“ Seine berufliche Karriere setzt der 26-Jährige bei der Hövels Hausbrauerei in Dortmund fort, wo er vor allem Bier nach traditioneller Handwerkskunst brauen kann. Später möchte er gerne nebenberuflich Braumeister werden und weiterhin in seinem Hobbykeller Spezialbiere kreieren.

Erstmalig wurde während einer Lossprechungsfeier ein verdienter Unternehmer in den Stand des „Ehrenbraumeisters“ gehoben. Diese Ehre wurde Hans-Kurt Fink aus Hamm zuteil. Seit über einem halben Jahrhundert kümmert sich die Fink Tec GmbH um das betriebliche Hygienemanagement in der Nahrungsmittelindustrie und im Handwerk. Die Auszeichnung bekam der 79-Jährige für sein unermüdliches Engagement für die Branche.

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Erstellt von an 16 Jan 2017. geschrieben in Bilder, Bildung/Job. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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