Home » Bilder, Kultur » „Broken German“ – SWR2öffnet die Besenkammer der Literatur / Hörspiel (SWR 2017) von Noam Brusilovsky nach dem gleichnamigen Roman von Tomer Gardi / Ursendung: SWR2, 27. August 2017, 18:20 Uhr (FOTO)

„Broken German“ – SWR2öffnet die Besenkammer der Literatur / Hörspiel (SWR 2017) von Noam Brusilovsky nach dem gleichnamigen Roman von Tomer Gardi / Ursendung: SWR2, 27. August 2017, 18:20 Uhr (FOTO)






 


„Broken German“, die zweite Hörspielinszenierung des jungen
israelischen Theater- und Hörspiel-Regisseurs Noam Brusilovsky, geht
am Sonntag, 27. August, um 18:20 Uhr in SWR2 auf Sendung.
Ausgangspunkt für das Hörspiel ist der vielbeachtete gleichnamige
Roman von Tomer Gardi, in dem ein israelischer Mann in gebrochenem
Deutsch babylonisch-lebendig erzählt: von einer Reise nach Berlin mit
fremden Koffern, von Erinnerungen an das von Nazis besetzte Rumänien,
vom Kauf eines Messers nach Anpöbelungen durch Skins und von einer
Leiche in der Besenkammer des Jüdischen Museums. Zitat Abschalom:
„… so sind wir Schriftsteller. Wir machen geschlossene Besenkammer
Türe auf.“ Diesen Stoff greift das Hörspiel auf und schafft eine neue
Ebene, auf der Fiktion und Realität miteinander verschwimmen.

Ein Spiel mit Identitäten, Chronologie und Perspektiven Bereits in
der Romanvorlage wird das Erzählen immer wieder gebrochen und über
das Erzählen selbst erzählt, die Identitäten der Figuren wechseln,
die Chronologie der Handlung wird aufgehoben. Das Hörspiel setzt
dieses Spiel der Verwirrung konsequent fort. Ein Autor (Tomer Gardi)
wird über das Verfassen seines Romans und dessen Vermarktung
interviewt und die Hörer folgen der Diskussion um den Roman „Broken
German“ beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Zu hören sind u. a. die
israelische Schauspielerin Aviva Joel sowie der israelische
Schauspieler Dor Aloni. Auch Tomer Gardi und Noam Brusilovsky haben
eine Rolle übernommen.

Tomer Gardi, geboren 1974 in Galiläa, studierte Literatur und
Erziehungswissenschaft in Tel Aviv und Berlin. Sein literarischer
Essay „Stein, Papier“ erschien 2013 in deutscher Übersetzung. Im
Frühjahr 2016 las er beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt
einen Ausschnitt aus „Broken German“ und sorgte für Diskussionen in
der Jury, ob ein Text in unkorrektem Deutsch überhaupt zulässig sei.

Noam Brusilovsky, geboren 1989 in Israel, absolvierte 2007 die
Thelma Yellin High School of the Arts. Seit 2012 lebt und studiert er
in Berlin. Sein Stück „Woran man einen Juden erkennen kann“ wurde
2016 unter seiner Regie als Hörspiel vom Deutschlandfunk produziert.

Stab und Produktion

Bearbeitung und Regie: Noam Brusilovsky; Ton und Technik: Daniel
Senger, Sonja Röder und Matthias Fischenich; Dramaturgie: Andrea
Oetzmann, Produktion: SWR 2017

Sendung: „SWR2 Hörspiel am Sonntag: Broken German“, Sonntag, 27.
August 2017, 18:20 Uhr

Pressefotos zum Herunterladen: www.ARD-Foto.de Audio vorab für
akkreditierte Journalisten auf www.presseportal.SWR.de Pressekontakt:
Oliver Kopitzke, Tel. 07221 929 23854, oliver.kopitzke@SWR.de

Original-Content von: SWR – S?dwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1522606

Erstellt von an 22 Aug 2017. geschrieben in Bilder, Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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