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Das Mittelalter hält Einzug auf Schloss Lenzburg





iche Klänge aus dem Hof erklingen und Beerenwein, Met und Kräuter feilgeboten werden, dann steht Schloss Lenzburg im Zeichen des grossen Mittelaltermarkts. Schon zum zehnten Mal bemächtigt sich das Spektakel der prächtigen Kulisse von Schloss Lenzburg und macht das Mittelalter mit all seinen Farben, Gerüchen, Speisen und Klängen erlebbar. Darstellerinnen und Darsteller, Tanzgruppen, Gaukler und Falkner unterhalten das Publikum und entführen die Zuschauerinnen und Zuschauer in die Sphären mittelalterliche Feste. Es dürfen Glückshufeisen geschmiedet, Glasperlen gewickelt, Feigen und Oliven, Honigweine und Süssigkeiten genossen werden. Am grossen Mittelaltermarkt auf Schloss Lenzburg kehrt das Mittelalter in seiner ganzen Fülle zurück.
Über 40 Stände mit mittelalterlichem Handwerk, Schmuck, Instrumenten und Speisen erwarten die Besucherinnen und Besucher am Mittelaltermarkt auf Schloss Lenzburg. Im Schlosshof, im Ritterhaus und rund ums Schloss können sie durch die Zeiten reisen und sich dabei unter mittelalterliche Zeitgenossen mischen. Mit der Gruppe Exploramus etwa darf getanzt werden, eine Köchin aus dem Mittelalter lässt sich in die Töpfe gucken und der Falkner zeigt, wie er seinen Greifvogel steigen lässt.
Handwerkskünste wie Wollspinnen, Seifenkugeln formen oder Filzen dürfen ausprobiert und die Arbeiten von professionellen Handwerkern käuflich erworben werden. Gaukler führen ihre Kunststücke vor und erzeugen eine Atmosphäre, wie sie nur auf Schloss Lenzburg zu erleben ist.
Schon im Mittelalter ein Highlight
Genauso wie heute waren die Jahrmärkte auch im Mittelalter ein besonderes Ereignis. Es kamen Händler von nah und fern und verkauften Waren, die an den üblichen Märkten nicht erhältlich waren. In grossen Städten wurden spezialisierte Märkte für Holz, Vieh, Fisch und Gemüse abgehalten. In Städten, die das Marktrecht besassen, fanden die Märkte auf dem Marktplatz und auf angrenzenden Strassen statt. Voraussetzung für ein florierendes Markttreiben war eine günstige Verkehrslage wie beispielsweise eine bedeutende Strassenkreuzung oder eine Furt. Ebenso war die Nähe zu einer schützenden Burg oder einem Kloster von Vorteil.
Das Marktrecht als treibende Kraft
Die Märkte förderten die Entwicklung und das Wachstum von Städten, da aus den Marktrechten häufig auch die Stadtrechte hervorgingen. Im Spätmittelalter überwachten Beamte der Zünfte in Schweizer Städten wie Zürich, Basel, Schaffhausen und St. Gallen die Märkte. Dies bedeutete die Kontrolle über die Einhaltung der Marktgesetze, der Warenqualität, der Masse und Gewichte und eines „gerechten“ Preises.
Programm 15.-17. September, jeweils 10-18 Uhr
Handwerk und Unterhaltung am Mittelaltermarkt
Buntes Markttreiben an über 40 Ständen, köstliche Düfte und altes Handwerk: ein Erlebnis für alle Sinne.
Zum Mitmachen für Kinder
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Handwerk: Glasperlen wickeln, Papierschöpfen, Siegeln, Schönschreiben, Kerzenziehen, Filzen, Seifenkugeln formen, Lesezeichen punzieren, Trommeln basteln, Glückshufeisen schmieden, Wollspinnen etc.
Spiele und Aktivitäten: Bogenschiessen, mittelalterliche Spiele ausprobieren, Feuermachen, etc.
Rund um den Markt im Hof und auf dem Burghügel
Mittelalterliche Musik von Schellmerÿ
Tanz mit der Gruppe Exploramus
Unterhaltung mit dem Zähringervolk
Gaukeleien mit dem Duo Forzarello
Greifvogel-Flugvorführungen
Ponyreiten
Zauberstücke mit Emmanuel
Kulinarisches
Speis und Trank aus der Burgküche und Keller
Weitere Informationen unter www.ag.ch/lenzburg.

Schloss Lenzburg im Kanton Aargau ist eine der grössten und schönsten Höhenburgen der Schweiz. Das Museum Aargau vermittelt die bald tausendjährige Schlossgeschichte und macht den historischen Originalschauplatz für ein breites Publikum erlebbar. Historische Erlebnistage, Mittelaltermärkte, szenische Führungen und Theater gehören für Gruppen, Familien und Individualbesuchende ebenso zum Programm wie klassische Führungen. Die Ausstellungen in den Schlossräumen spiegeln die Schlossgeschichte von den Rittern im Mittelalter bis zu den letzten privaten Schlossbewohnern im 20. Jahrhundert. Zum Museum Aargau gehören auch die Schlösser Hallwyl, Wildegg und Habsburg, sowie das Kloster Königsfelden und der Römer Erlebnispark Vindonissa, der Legionärspfad.

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1527454

Erstellt von an 7 Sep 2017. geschrieben in Reise/Touristik. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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