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DIAKONIE: Patinnen und Paten begleiten 88 Arbeitsuchende in neue Jobs im Ersten Arbeitsmarkt






 

FRANKFURT. Motivierte Arbeitsuchende in Richtung Job zu begleiten, das hat sich die Arbeitsmarkt-Initiative „Jobbrücke/PATENMODELL“ zur Aufgabe gemacht. Ziel des Projektes ist es, Arbeitsuchende individuell und professionell bei ihrer Jobsuche zu unterstützen. In der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main besteht die Initiative seit 2007. In den letzten Jahren wurden 150 Arbeitsuchende beraten und in Coachings begleitet, davon konnten 88 in eine feste Anstellung geführt werden. Das entspricht einer Erfolgsquote von über 60 Prozent.

Die Initiative des Diakonischen Werkes, bundesweit in 78 Städten vertreten, setzt auf bürgerschaftliches Engagement und wendet sich an Manager, Führungskräfte und Personalentscheider in Wirtschaft und Gesellschaft, die zur Übernahme einer sogenannten Jobpatenschaft bereit sind. Und das Besondere dabei: Die Patinnen und Paten arbeiten völlig unabhängig und ehrenamtlich.

Coaching für Arbeitsuchende kostenlos – 36 Patinnen und Paten in Rhein-Main-Region aktiv

Der Service ist für die Arbeitsuchenden kostenlos. Für die regionale Projekt-Koordination konnten Stefan Martin und Hermann Huber gewonnen werden. Deren Kompetenz schöpft sich aus langjährigen Tätigkeiten als Führungskräfte im Management eines großen Telekommunikations-Konzerns. Die überregionale Presse- und Kommunikationsarbeit wird von Franz Motzko wahrgenommen, der langjähriger Pressesprecher dieses Unternehmens war. Derzeit sind 36 Patinnen und Paten in der Region Frankfurt-Rhein-Main aktiv, 1.200 sind es bundesweit.

Huber: „Die Initiative setzt auch auf die Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen, so bestehen Kooperationen mit Jobcentern, Arbeitslosenzentren und Integrationsfachdiensten. Außerdem bestehen Kontakte zu den Migrationsbeiräten in mehreren Städten. Die Erfolge sind aber vor allem unseren engagierten Jobpatinnen und Jobpaten zu verdanken, die die Arbeitsuchenden mit professionellen Coachings unterstützen und ihnen auch sonst mit Rat Tat zur Seite stehen“. Martin: „Aktuell werden 20 Arbeitsuchende durch Beratungen und Coachings von den Patinnen und Paten betreut. Im Jahr 2016 sind 18 Fälle abgeschlossen worden, davon konnten elf Arbeitsuchende in einen neuen Job im Ersten Arbeitsmarkt geführt werden“.

Hermann Huber und Stefan Martin beim Amt für Bürgerengagement, Ehrenamt und Stiftungen

Hermann Huber und Stefan Martin sagen: „Bürgerschaftliches Engagement ist ein wichtiger und fester Bestandteil der sozialen Gesellschaft in Frankfurt. Das Amt für Bürgerengagement, Ehrenamt und Stiftungen unterstützt diese Einsatzbereitschaft und fördert den Austausch von engagierten Bürgern in der Stadt. Weiter informiert man Interessierte über die verschiedenen Möglichkeiten der Mitwirkung. Die Arbeitsmarkt-Initiative Jobbrücke/PATENMODELL passt genau in diesen Rahmen und bringt sich gerne mit ein“. Weiter sehe die Frankfurter Organisation ihre Aufgaben auch in der Beratung interessierter Bürger sowie in der Unterstützung von Projekten. Außerdem sei man Ansprechpartner für potenzielle Stifterinnen und Stifter.

Bei einem Treffen mit Ansprechpartner Thilo Hanold, das in bester Atmosphäre stattfand, erläuterten Martin und Huber die Zielsetzungen sowie die einzelnen Projekte der Jobbrücke. Dabei wurden auch die Funktionen und Aufgaben der Jobpaten und Koordinatoren näher erläutert. Weiter wurde nach Möglichkeiten gesucht, die Initiative Jobbrücke/PATENMODELL stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen. Möglichkeiten dazu seien die Bewerbung um eine Teilnahme an der Ehrenamtsmesse im Frankfurter Römer sowie eine Nutzung der Möglichkeiten, welche die Ehrenamts-Suchmaschine bietet. Auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit Arbeitsagenturen und Jobcentern werde von den Jobpaten angestrebt.

JobPATEN gesucht: Appell an Interessierte zum Mitmachen

Trotz der schönen Erfolge der Initiative Jobbrücke/PATENMODELL in den letzten Jahren soll das Projekt in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main weiter nach vorne gebracht werden. Deshalb der Appell von Martin und Huber an alle Interessierte, die „mit in die Speichen greifen“ wollen: Machen Sie mit! Es ist ein interessantes Ehrenamt und es bereitet Freude, bei einem gesellschaftlich so wichtigen Thema mitzumachen!

Die Paten treffen sich fünf bis sechs Mal im Jahr in Frankfurt zum persönlichen Austausch und zur Netzwerkpflege, wobei häufig hochkarätige Referenten die Treffen bereichern. Oft halten auch die Patinnen und Paten selbst Vorträge zu spannenden Themen aus ihren speziellen Wissensgebieten. Kontaktaufnahme erfolgt unter Tel. 0176-954442262, E-Mail: stefan.martin@patenmodell.de oder Tel. 0157-87781274, E-Mail: hermann.huber@patenmodell.de sowie www.patenmodell.de. Text: Franz Motzko

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1450672

Erstellt von an 31 Jan 2017. geschrieben in Bilder, Bildung/Job. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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