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Die Silberstadt Schwaz öffnet sich ganz ihren Besuchern






 

Ein Spaziergang durch Schwaz heißt anknüpfen an ein glanzvolles Stück Tiroler Geschichte und die große Zeit des Silber- und Kupferbergbaus im 16. und 17. Jahrhundert. Ein guter Begleiter zu den vielen Kulturdenkmälern mit ihrem ewigen Zauber ist der neue Stadtführer „Durch Schwaz“.
Im neuen Stadtführer „Durch Schwaz“ des TVB Silberregion Karwendel mit Texten von Anton Prock erfährt man Wissenswertes über die geschichtlichen Zusammenhänge der einzelnen Bauten. In den Sommermonaten (22.06. bis 14.09.2017) gibt es einmal Mal pro Woche eine kostenlose Stadtführung, bei der weitere, sonst unzugängliche Schätze gelüftet werden. Treffpunkt ist jeden Donnerstag um 13.30 Uhr am Busterminal beim Einkaufszentrum in der Wopfnerstraße.

Den Glanz der alten Silberstadt neu entdecken

Die retronovative Silberregion Karwendel schöpft ihre Kraft für Neues aus ihren Wurzeln und der glanzvollen Zeit des Silber- und Kupferbergbaus, die im Unterinntal zwischen Rattenberg und Hall eine beispiellose Dichte an Kulturdenkmälern hinterlassen hat. Schwaz war im 16. Jahrhundert die größte Berg¬baumetropole Europas und nach Wien die zweitgrößte Stadt des Habsburgerreiches. Um 1520 lebten und arbeiteten hier rund 20.000 Menschen. Ihre Hinterlassenschaft zeigt ein Rundgang durch die „Schwazer Schatzkiste“. Das marmorverzierte Rathaus am Stadtplatz stellt eines der mächtigsten erhaltenen Gebäude aus der Bergwerkszeit dar. Die daran anschließende Franz-Josef-Straße mit ihren mittelalterlichen Erkerhäusern weist das historisch einheitlichste Straßenbild in Schwaz auf. Vorbei am „Blauen Haus“, der Bezirkshauptmannschaft und der Hans-Sachs-Volksschule, dem Palais Enzenberg mit seiner Renaissancefassade und der Stadtgalerie – um nur einige zu nennen. Am Ende der Straße liegt die mächtige Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt. Die größte gotische Hallenkirche Tirols zeugt mit ihrer Schaufassade und dem Innenschmuck vom Reichtum des einstigen Bergbauortes. Weitere Zeugen der Bergbauvergangenheit sind das über 500 Jahre alte Rabalderhaus mit Treppenturm und gotischen Gewölben hinter dem Stadtpark sowie das Orglerhaus mit einer „Erzstufe“ über dem Eingang in der Ludwig-Penz-Gasse. Unübersehbar steht an deren Ende das prächtige Fuggerhaus, von dem aus die mächtige Augsburger Kaufmannsfamilie zeitweise ihre Geschäfte leitete. Über die Burggasse geht es bis zum von Kaiser Maximilian I. gestifteten Franziskanerkloster mit seinem sehenswerten Kreuzgang und der Klosterkirche, die zu den größten und schönsten Gotteshäusern Tirols zählt. Erstmalig im Sommer 2017 erhält man auch Einblick in das neu restaurierte Mathoi-Haus in der Innsbrucker Straße, welches nun das Zentrum für Geschichte und Kultur der Silberstadt beherbergt.

Rundgang durch Schwaz
Stadtplatz – Rathaus – Franz-Josef-Straße – Blaues Haus – Bezirkshauptmannschaft – Hans-Sachs-Volksschule – Palais Enzenberg – Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt – Lahnbachbichlkapelle und Lahnbach – Rabalderhaus Museum „Kunst in Schwaz“ – Bezirksgericht – Orglerhaus – Fuggerhaus – Knappenbrunnen – Gasthof zur Kappe – Franziskanerkloster – Pfundplatz – Mathoi-Haus

3.159 Zeichen
Abdruck honorarfrei,
Belegexemplar erbeten!

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1478454

Erstellt von an 10 Apr 2017. geschrieben in Bilder, Kultur, Reise/Touristik. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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