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Ehren Schokoschurken: Überraschender Besuch aus Berlin





Dass Anton Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen) aus Bayern kommt ist bekannt, dass er Fahrradfahrer unterstützt ist eventuell noch herzuleiten. Aber dass er am Freitagabend auf der Fahrradtour durch Mönchengladbach bei den Schokoschurken einfällt und wie ein Profi Pralinen macht, das hat noch keiner von ihm gewusst. „Konditormeister zu werden wäre eine Alternative“ sagt Anton Hofreiter. Das sagt seine Freundin auch immer zu ihm. Seitdem er zehn Jahre alt ist, macht er selber handgemachte Pralinen und das merkt man. Die Ehren Schokoschurken sind positiv überrascht. So locker und fachlich im Thema, das erwartet niemand. So wurde aus dem kurzen Besuch ein längerer Aufenthalt mit süßem Ausgang.

Die besonderen Bio-Pralinen-Sorten der Schokoschurken findet Hofreiter geschmacklich sehr überzeugend. Vor allem bricht er eine Lanze für das Handwerk, welches im Falle der Schokoschurken wörtlich zu nehmen ist. Die besonderen Pralinenkreationen wie Gojibeere-Kurkuma, Matchatee mit Marzipan, oder das Niersgold werden komplett von Hand gefertigt. Es gibt keine Maschinen. Auch für Veganer ist hier Genuss vorprogrammiert. „Ein Besuch lohnt sich!“, sagt Hofreiter, und wer es nicht persönlich schafft, bestellt die schmackhaften Kreationen bequem online unter www.ehren.de.

Digitalisierung als Chance nutzen

Denn ausschließlich auf den stationären Handel zu setzen, ist für Jungunternehmer Valentin Wessels, Inhaber der Ehren Zuckerwarenfabrik e. K., nicht zukunftsträchtig. Deshalb wird das Traditionsunternehmen, welches seit 1955 Bonbons in Mönchengladbach-Rheydt herstellt, auf eine neue Ebene gehoben. Neben dem klassischen Marktgeschäft, kommt die Vermarktung der Produkte über den gehobenen Lebensmitteleinzelhandel, sowie über eCommerce hinzu. Es geht darum die Digitalisierung als Chance zu verstehen, sich aktiv einzubringen und immer nah am Kundenwunsch seine Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Ob ein Ladenlokal für die Vermarktung eine gute Ergänzung ist, wird im Rahmen des Provisoriums, einer Initiative gegen den Leerstand in Rheydt, erprobt. Dort wird mit Events und einer Schauproduktion von Pralinen Leben in das lange Zeit leerstehende Ladenlokal in der Limitenstraße 58 / Ecke Stresemannstraße, direkt gegenüber des alten Atlantis-Kinos gebracht. Mindestens bis Ende Januar 2018 wird das neue Konzept ausgetestet werden. Viel Unterstützung bekommt das Unternehmen von Mönchengladbacher Bürgern, die regionale Produkte lieben und sogar auch über Facebook oder Instagram Vorbestellungen tätigen, um diese dann ohne Wartezeit abzuholen. Aber die drei Kurzzeitparkplätze vor der Tür werden gerne zur Abholung der süßen Köstlichkeiten der Schokoschurken genutzt. „Wir bringen die Pralinen auch gerne direkt zum Auto!“, sagt Valentin Wessels. Viel lieber sind ihm Fahrradfahrer. Dies wurde Anton Hofreiter schon bei der Ankunft deutlich. Ein Schokoschurken Fahrradständer lädt Fahrradfahrer zum Einkauf ein. Zum Abschluss des Besuchs wurde noch über die langwierigen und für Fahrradfahrer vollkommen unfreundlichen Ampelschaltungen in Mönchengladbach und die desolaten Zustände der Radwege diskutiert. Dies musste Anton Hofreiter am Freitag am eigenen Leib erfahren.

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Erstellt von an 29 Aug 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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