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Erfolgreich beraten: Hochschule Osnabrück verhilft Unternehmen zu EU-Fördergeldern





Mit dem Programm ?KMU-Instrument? will die Europäische Union laufend Innovationsideen kleiner und mittlerer Unternehmen fördern. Für die erste Phase im Herbst 2015 sind über 2000 Anträge bei der EU eingereicht worden. Nun gingen die Förderzusagen an die Antragsteller. Lediglich elf Anträge aus Deutschland waren erfolgreich, darunter ein Antrag der MDS Meyer GmbH aus Bakum. Dank der Unterstützung der Hochschule Osnabrück erhält das Unternehmen für seine Recycling-Produkte aus Gummi nun Fördergelder aus Brüssel. Prof. Dr. Carmen-Simona Asaftei, Professorin für Maschinenbau an der Hochschule Osnabrück und das EU-Hochschulbüro haben die Firma bei der Antragstellung beraten.
?Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück ist für uns ein doppelter Glücksfall. Zum einen haben wir mit Prof. Dr. Carmen-Simona Asaftei die ideale Expertin im Bereich der chemischen Prozesstechnik gefunden. Zum anderen haben wir viel Unterstützung durch das EU-Hochschulbüro für die nun erfolgreiche Antragstellung erhalten?, so Siegfried Meyer, Senior-Chef der MDS Meyer GmbH. Prof. Dr. Asaftei ergänzt: ?Ich arbeite in meiner praxisorientierten Forschung schon lange mit der MDS Meyer GmbH zusammen. Nun freue ich mich, dass wir dank der Beratung des EU-Hochschulbüros sowie des Enterprise Europe Networks an der Hochschule Osnabrück unsere Innovationsidee in eine erfolgreiche Form bringen können.?
Durch die EU-Förderung sollen bereits bestehende konkrete Konzepte kleiner und mittlerer Unternehmen zur Marktreife entwickelt werden. ?Kriterien dafür sind neben Wachstumspotenzial und starken Innovationsideen auch eine international ausgerichtete Geschäftsfähigkeit. Dies traf alles auf die MDS Meyer GmbH zu?, so Pero von Strasser vom EU-Hochschulbüro.
Mithilfe der Fördergelder aus Brüssel können Prof. Dr. Asaftei und die MDS Meyer GmbH in den kommenden Monaten einen erweiterten Businessplan zur Verarbeitung und Vermarktung spezieller Recycling-Produkte im Gummi-Bereich erstellen. Konkret sollen Gummiabfälle in sogenannte sekundäre Rohstoffe umgewandelt und als Basis neuer Produkte verwertet werden. Die Erzeugnisse dienen in der Bauindustrie zum Beispiel als Schall- und Wärmeisolationssysteme, Fenster- und Türendichtungen oder Anti-Rutschunterlagen.
Auch die zweite Förderphase des EU-Programms haben Asaftei und Meyer bereits im Blick und können hier wieder auf die Unterstützung des EU-Hochschulbüros sowie des Enterprise Europe Networks an der Hochschule Osnabrück zählen.

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Erstellt von an 30 Mrz 2016. geschrieben in Bildung/Job. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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