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EUR/USD-Analyse: Die Fed-Strategie? kein unumstößliches Dogma






 

Der Dollar war eigentlich auf einem guten Weg, doch Yellens Rede änderte dies rapide. Die Fed-Präsidentin unterstrich die globalen Risiken in Zusammenhang mit der Zinserhöhung der Fed sowie die Tatsache, dass die Fed-Prognosen nicht in Stein gemeißelt sind. Hinweise auf baldige Zinserhöhungen blieben aus, und die Reaktion der Marktteilnehmer folgte prompt ? der Dollar gab nach. Diese Woche werden die US-Arbeitsmarktdaten die entscheidenden Impulse geben. Es bleibt weiterhin spannend.
Nun kommen wir zu unserer Technischen Analyse:
Rückblick
Der EUR/USD notierte am Mittwoch, zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, im Bereich 1,1200. Er konnte sich aber zunächst nicht über diese Marke schieben, sondern gab leicht nach und erreichte am Donnerstag die 1,1143. Hier stabilisierte und er sich und erholte sich leicht auf 1,1180. Im Anschluss wurde der Bereich 1,1150 erneut angelaufen. Zu Beginn der Handelswoche konnte sich der EUR/USD dann von der 1,1150/60 lösen und stieg über die 1,1200. Am Dienstagvormittag erreichte er die 1,1225. Von hier aus setzte er erneut unter die 1,1200 zurück. Am Abend kam es dann zu einer scharfen Aufwärtsbewegung. Das Währungspaar stieg zunächst auf 1,1260 und im späteren Handel auf 1,1300. Hier setzte es sich auch im Nachthandel fest.
Insgesamt ist der EUR/USD in der Osterwoche in einer engen Box seitwärts gelaufen. Es war nicht zu erwarten gewesen, dass es große Bewegungen nach unten oder oben geben würde. Das Hoch des Betrachtungszeitraums lag gut 40 Pips von den Werten des letzten Betrachtungszeitraums entfernt, auf der Unterseite waren es gut 90 Pips.
Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite vermutet, dass der EUR/USD bei einem Überschreiten der 1,1200 das Potenzial haben könnte, die 1,1241/45 zu erreichen. Der EUR/USD ist zwar über die 1,1200 gestiegen, kam aber vor Dienstagabend nicht über die 1,1225 hinaus. Erst dann gelang der Anstieg an die 1,1300. Wir hatten erwartet, dass die Aufwärtsbewegung bis maximal 1,1288 gehen könnte. Am Dienstagabend wurde diese Marke angelaufen und leicht überschritten. Übergeordnet hat die Einschätzung gepasst. Die Rücksetzer gingen bis in den Bereich der 1,1155 und unterschritten diese Marke leicht. Bereits bei 1,1143 kam es zu einer Erholung ? diese Marke hat in den vergangenen Tagen gehalten. Wir waren im Setup davon ausgegangen, dass die Box eng sein würde.
Wochenhoch*: 1,1303 Vorwoche 1,1345
Wochentief*: 1,1143 Vorwoche 1,1058
Wochen-Range*: 160 Pips Vorwoche 287 Pips
*Betrachtungszeitraum 23.03.2016 bis 29.03.2016
Wie könnte es weitergehen?
Euro-WS: 1,1295…1,1336…1,1451…1,1549/86…1,1613
Euro-US: 1,1267/42…1,1195/60/19/01…1,1095/60/19…1,0998/61…1,0914…1,0831
Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden
Box-Bereich: 1,1580 bis 1,0558
Tagesschlusskurs-Marken: 1,1336 und 1,1014
Intraday-Marken: 1,1242 und 1,1102
Range: 1,2355 bis 1,0223
Euro-Chart
Zu Beginn der Handelswoche hat sich der EUR/USD zunächst nicht wesentlich nach oben bewegt. Am Dienstagabend kam dann der Spike an die 1,1295/1,1303 im Rahmen einer Ansprache der Fed-Chefin Yellen. Die Fed sorgt sich nach wie vor um die niedrige Inflation, was weitere Zinsschritte erst zu einem späteren Zeitpunkt wahrscheinlich machen könnte. Konjunkturdaten beeinflussen den EUR/USD aktuell weniger. Dieser Sachzusammenhang wird auch in den nächsten Handelswochen bestehen bleiben.
Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen: Der EUR/USD könnte versuchen, sich zunächst über der 1,1288 festzusetzen. Schafft er dies, so könnte er als nächstes erneut die Bereiche bei 1,1334/38 und 1,1365/72 ansteuern. An beiden Marken besteht die Möglichkeit von Rücksetzern. Der EUR/USD könnte die 1,1372 im Rahmen von dynamischen Impulsen auch direkt erreichen. Falls dies gelingt, wären die nächsten Anlaufziele bei 1,1378/82 und 1,1395/1,1402 zu suchen. Ein Anlaufen der 1,1400 in den nächsten Handelstagen schließen wir nicht aus. Ebenso denkbar wäre ein erneutes Überschreiten dieser Marke. In diesem Fall könnte der EUR dann die 1,1415/18 oder die 1,1448/51 anlaufen. Die 1,1451 wäre das Maximale, was wir dem EUR auf der Oberseite zutrauen. Spätestens hier erwarten wir das Auslaufen der Aufwärtsbewegung. Ein Tagesschluss über 1,1336 wäre ein Hinweis darauf, dass der EUR/USD versuchen könnte, die 1,1400 anzusteuern und zu übersteigen. Wir gehen aber davon aus, dass es in den kommenden fünf Handelstagen nicht zu nachhaltigen Notierungen über 1,1372 kommt.
Die Rücksetzer haben zunächst das Potenzial, bis in den Bereich 1,1265/60 zu laufen. Hier besteht die Chance auf eine Kurserholung. Hält diese Marke nicht, so könnte sich der Rückgang bis 1,1220/1,1215 oder 1,1195/85 fortsetzen. An beiden Marken besteht die Chance auf Erholung. Sollte der EUR/USD unter die 1,1185 rutschen, könnte er auch die 1,1145/40 anlaufen. Im Zuge dessen könnte er das Tief des letzten Betrachtungszeitraums bestätigen. Wir gehen nicht davon aus, dass er in den nächsten Handelstagen nachhaltig unter die 1,1140 rutscht.
Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/ abwärts
Die wichtigen Veröffentlichungen der nächsten sieben Tage:
? 31.03.2016 ? Dt. Arbeitslosenquote (März)
? 31.03.2016 ? EU-Verbraucherpreisindex (März)
? 01.04.2016 ? US-Arbeitslosenquote (März)
? 01.04.2016 ? US-ISM-Einkaufsmanagerindex PMI (März)
? 05.04.2016 ? US-ISM-Dienstleistungsindex (März)
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Im Namen von Admiral Markets wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!
Ihr Jens Chrzanowski
Geschäftsführer Admiral Markets Partner Deutschland, MT am Germany GmbH
DISCLAIMER: http://www.admiralmarkets.de/risikohinweis
Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – ab dem 16. Juni 2014 unter dem neuen Dach „Admiral Markets UK Ltd“. Der Kundenservice betreut seine Kunden aus Berlin umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten. THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze des Brokers, wird konsequent umgesetzt: mit der globalen Power die Bedürfnisse der lokalen Kunden befriedigen und die Erwartungen übertreffen. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus, mit den günstigsten Konditionen für den DAX30-CFD am Markt. Devisen- und CFD-Handel über die weltweit beliebteste Handelssoftware MetaTrader, zu bestmöglichen Konditionen bei bestmöglicher Absicherung – damit überzeugt Admiral Markets UK Ltd.

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1338873

Erstellt von an 30 Mrz 2016. geschrieben in Bilder, Geld. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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