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Feinstaub-Filteranlage: Turbosauger frisst den Feinstaub aus der Luft





Wer den Schmutz verursacht, der soll ihn gefälligst auch selber wegräumen. Was als „WG-Prinzip“ schon längst für saubere Gemeinschaftsräume sorgt, könnte jetzt auf Kärntens Straßen das Feinstaubproblem eindämmen helfen. Zumindest, wenn es nach Anton Kluge geht. Der Spittaler Karosseriebauer hat einen „Feinstaubsauger“ für schwere Nutzfahrzeuge (SNF) erfunden http://www.green-box.at – den er jetzt auf Räder bringen will.

„Ständig wird über die Feinstaubproblematik diskutiert, ohne dass man über Lösungsansätze spricht. Ich habe eine Alternative zu bieten“, sagt Kluge. Er hat ein System namens „Greenbox“ entwickelt, das den Feinstaub aus der Luft saugt. Diese „mobilen Filteranlagen“ passen genau auf die Dächer von SNF – den größten Feinstaubverursachern im Verkehr.

„Aber die Greenbox frisst nicht nur Verkehrsfeinstaub, sondern auch den aus Hausbrand, Industrie und Baustellen auf. Sogar wenn die Fahrzeuge im Verkehr stillstehen, ist der Sauger weiter aktiv.“ Denn die „Greenbox“ saugt die Umgebungsluft auf und filtert sie. Ab einer Geschwindigkeit von etwa 40 km/h reicht der Fahrtwind für die Luftbewegung durch den Filter, fährt das Fahrzeug langsamer, sorgen Ventilatoren für ausreichenden Durchzug. „Dadurch wird sogar mehr Feinstaub aus der Luft herausgefiltert, als das Fahrzeug selbst verursacht und aufwirbelt – so fahren die SNF feinstaubneutral“, sagt Kluge zu den Vorteilen seiner Entwicklung. Sollte sie flächendeckend eingeführt werden, könne sie wirkungsvoll zur Reduktion der Feinstaubbelastung im städtischen Raum beitragen, ist Kluge überzeugt.

Rückendeckung für seine Idee bekommt der Spittaler von der Technischen Universität Graz. Dort hat der stellvertretende Leiter des Instituts für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik, Peter Sturm, den „Feinstaubsauger“ genau unter die Lupe genommen. Sein Messbericht räumt dem Projekt das Potenzial ein, bis zu 60 Prozent des vom SNF aufgewirbelten Feinstaubs aus der Luft zu holen. Sturm: „Dieses System gibt es sonst nirgends. Es ist jedoch nicht die absolute Lösung des Problems“, gibt Sturm zu bedenken. Das Feinstaubproblem als Ganzes könne nicht mit einer einzelnen Maßnahme bekämpft werden.

Das Video zum System: https://www.dropbox.com/s/hbd6ixv5dgr4ol9/Greenbox_Indoor_Particular_Filter_ENG_V1.mp4?dl=0

Autor: Josef Puschitz

Better AirGmbH, Am Bahndamm 8, A-9800 Spittal Drau

Tel.: 04762-36200 office@green-box.at

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1522122

Erstellt von an 21 Aug 2017. geschrieben in Auto/Verkehr. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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