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Ford veröffentlicht seinen 18. Nachhaltigkeitsbericht (VIDEO)





– Ergänzend zum nunmehr 18. Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht
Ford einen Kurzfilm, der die globalen Anstrengungen des
Unternehmens in den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit der
vergangenen zwei Jahrzehnte beleuchtet

– Der jährliche Nachhaltigkeitsbericht von Ford dokumentiert die
Fortschritte bei der Bewältigung von Umwelt- und
Nachhaltigkeitsfragen im gesamten Unternehmen, vom Klimawandel
bis hin zu ethischen Geschäftspraktiken

– Im Rahmen des Wasserschutzes war Ford der erste Autohersteller,
der sich der Initiative „Business Alliance for Water and
Climate“ angeschlossen hat, einer Koalition, die sich weltweit
für die Analyse von Risiken und die Umsetzung von Lösungen rund
um das Thema Wasser einsetzt

– An allen Ford-Produktionsstandorten fallen keine
deponiepflichtigen Abfälle mehr an; Saarlouis verringerte die
CO2-Emissionen um 28.000 Tonnen

Ford hat heute seinen Nachhaltigkeitsbericht 2016/2017
veröffentlicht, zum 18. Mal in Folge und ergänzt um ein Video:
https://youtu.be/Gy24EejkOjc.

Seit dem Jahr 2000 veröffentlicht Ford einen jährlichen
Nachhaltigkeitsbericht, um die umfassenden Aktivitäten in wichtigen
Bereichen wie etwa Klimawandel, Luftqualität oder Umweltschutz zu
dokumentieren. Der Nachhaltigkeitsbericht hat relevante Auswirkungen
auf die gesamten Geschäftsbereiche des Unternehmens, angefangen bei
der Wasserversorgung an den Standorten bis hin zur Schulung von
Lieferanten.

„Wir wissen, dass der Klimawandel eine reale Bedrohung darstellt,
und wir werden weiterhin ehrgeizige Ziele bei der globalen
Verringerung von Treibhausgasen verfolgen“, sagte Bill Ford,
Executive Chairman, Ford Motor Company. „Zugleich haben wir die
Möglichkeit, positiv auf die Umwelt einzuwirken, indem wir eine Welt
von intelligenten Fahrzeugen in einer intelligenten Verkehrsumgebung
schaffen, einschließlich Car-Sharing, multi-modalen Transportlösungen
und dynamischen Shuttles“.

Ford hat im Laufe der vergangenen Jahre mit mehreren führenden
Organisationen zusammengearbeitet, um die Transparenz bei
unternehmenseigenen Umweltinitiativen zu erhöhen. Ein gutes Beispiel
dafür ist die „Business Alliance for Water and Climate“, der sich
Ford im Juni als erster Autohersteller angeschlossen hat. Dabei
handelt es sich um eine Koalition, die sich weltweit für die Analyse
von Risiken und die Umsetzung von Lösungen rund um das Thema Wasser
einsetzt. Die „Business Alliance for Water and Climate“ ist eine
Partnerschaft zwischen den Vereinten Nationen, dem Carbon Disclosure
Project (Non-Profit-Organisation), dem SUEZ-Konzern und dem World
Business Council für Nachhaltige Entwicklung. Diese Koalition hat ein
internationales Aktionsprogramm für Unternehmen speziell mit dem
Schwerpunkt Wasserschutz entwickelt.

„Jeden Tag arbeiten wir daran, die richtigen Entscheidungen im
Sinne unserer Kunden sowie jener Gemeinden zu treffen, an denen wir
Standorte betreiben“, sagte Kim Pittel, Group Vice President,
Sustainability, Environment and Safety Engineering, Ford Motor
Company. „Durch unseren umfassenden Nachhaltigkeitsansatz integrieren
wir vorbildhafte Prozesse und Verfahren in unserem Unternehmen sowie
auch bei unseren Zulieferern, um das Leben der Menschen ein Stückweit
besser zu machen“.

Die Highlights des Nachhaltigkeitsberichts

Der Ford-Nachhaltigkeitsbericht 2016/17 unterstreicht die
wichtigsten Umwelt-Ziele und die laufenden Anstrengungen des
Automobilherstellers beispielsweise im Hinblick auf den Klimawandel.

Wasser – mehr als bloß eine Ressource

Gemäß der Philosophie von Ford ist Wasser nicht nur ein wertvoller
Rohstoff, sondern ein Menschenrecht. Daher plant das Unternehmen, bis
2020 den weltweiten Wasserverbrauch im Vergleich zum Jahr 2000 um
fast drei Viertel zu reduzieren. Ford hat einen großen Teil dieses
Weges bereits zurückgelegt und zwischen 2000 und 2015 rund 61 Prozent
beim Wasserverbrauch eingespart. Langfristiges Ziel ist die Senkung
des Trinkwasser-Verbrauchs in der Fahrzeugproduktion auf null.
Darüber hinaus können Ford-Zulieferer, die an freiwilligen
Umweltschutz-Programmen teilnehmen, in den nächsten fünf Jahren
potenziell bis zu zwei Milliarden Liter Wasser einsparen.

Erst im vergangenen Jahr hatte Ford eine hochmoderne
Fertigungslinie für den neuen 2,0-Liter-Ford EcoBlue-Dieselmotor im
englischen Ford-Werk in Dagenham in Betrieb genommen, die den
Wasserverbrauch bei der Motorenproduktion halbiert. Die jährlichen
Wassereinsparungen in Höhe von 17,5 Millionen Liter Wasser alleine am
Standort in Dagenham könnten bis zu sieben olympische Schwimmbecken
füllen.

Einsatz von nachhaltigen Materialien

Ford und Jose Cuervo®, der weltweite größte Hersteller von
Tequila, weiten die Forschung zur Verwendung von Agave-Fasern aus,
die als Nebenprodukt bei der Tequila-Herstellung anfallen. Ziel ist
die Entwicklung eines Biokunststoffs für Fahrzeugteile, der das
Gewicht von Autoteilen verringern und den Einsatz petrochemischer
Produkte reduzieren könnte. Überdies werden bereits 300 Teile an
verschiedenen Ford-Fahrzeugen aus nachhaltigen Materialien wie Soja,
Baumwolle, Holz oder beispielsweise Naturkautschuk gefertigt.

Nachhaltige Produktion

Zur Reduzierung von Abfällen in den Produktionsstätten erweitert
der Ford das bestehende Aluminium-Recycling-System an drei
US-Standorten in Dearborn, Kentucky und Buffalo. Dort recycelt
Ford-System etwa 9.000 Tonnen hochwertiges Aluminium pro Monat.

Auch bei den Produktionsstätten in Deutschland greift die
Nachhaltigkeitsinitiative von Ford. So konnte am Standort in
Saarlouis ein neues, 600 Millionen Euro teures System zur Erzeugung
von Strom- und Erdgaswärme in erheblichem Umfang zur Reduzierung der
CO2-Emissionen beitragen. Fünf Generatoren, die Anfang 2017
installiert wurden, ermöglichen in Partnerschaft mit STEAG eine
flexible On-Demand-Energieversorgung. Die 10-jährige Partnerschaft
soll eine Reihe von Zielen erfüllen, darunter die Einsparung von
28.168 Tonnen CO2 pro Jahr – dies entspricht dem jährlichen
CO2-Ausstoß von rund 20.000 Autos. Überdies wird ein Äquivalent zum
Strombedarf von rund 31.000 deutschen Haushalten* erzeugt.

Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Neben der Reduzierung der eigenen Umweltbelastung reduziert Ford
auch den ökologischen Fußabdruck seiner Zulieferer dank einer
erweiterten Partnerschaft für Umweltschutz-Programme, die auf mehr
als 40 Lieferanten in 40 Ländern angewachsen ist (25 im Jahre 2015).
Diese Partnerschaft für eine saubere Umwelt war ursprünglich auf
Wasser- und Energieeinsparung fokussiert. Mittlerweile existieren
auch Maßnahmen zur Reduzierung von Abfall, Kohlendioxid und
Luftemissionen. Die CO2-Emissionen könnten auf diese Weise in den
nächsten fünf Jahren weltweit um bis zu 500.000 Tonnen verringert
werden.

Reduzierung von Deponieabfällen

Ford hat an allen seinen 82 Standorten, darunter 49
Fertigungsstandorte und 33 Büroniederlassungen, das Aufkommen von
Deponiemüll auf null reduziert und damit in Bezug auf nachhaltige
Fertigung einen echten Meilenstein gesetzt. Ermöglicht haben diesen
Fortschritt eine Vielzahl innovativer Maßnahmen, die auf
Abfallvermeidung und Recycling von Wertstoffen abzielen. Im
britischen Motorenwerk Dagenham zum Beispiel werden schlammige
Schleifrückstände zu Briketts verwandelt und anschließend zur
Energiegewinnung verfeuert. Die zuvor herausgefilterten
Ölbestandteile kommen wieder der Produktion zugute. Im spanischen
Werk Valencia hat Ford einen neuen Prozess entwickelt, um zuvor nicht
verwertbaren Müll in einen alternativen Kraftstoff zu verwandeln.
Noch im Jahr 2011 waren europaweit 6.000 Tonnen Abfall zur
Endlagerung auf Müllhalden gelandet – so viel, wie in etwa eine Stadt
mit 12.500 Einwohnern produziert.

Der Nachhaltigkeitsbericht von Ford zeigt zudem den jährlichen
Fortschritt des Unternehmens bei der Verbesserung der Sicherheit, der
Einsparung von Kraftstoffverbrauch, der Verringerung von
CO2-Emissionen oder der globalen Elektrifizierungs-Strategie.

Als Unternehmen verantwortungsvoll handeln

Die Ford Motor Company wird als einziger Autohersteller vom
Ethisphere-Institut als eines der weltweit ethischsten Unternehmen
gelistet. Und dies zum achten Mal in Folge. Diese Auszeichnung
gewinnt in der Wirtschaft zunehmend an Bedeutung, da die Ethik von
Unternehmen immer öfter Kunden und deren Kaufentscheidungen
beeinflusst.

Um die Luftqualität in Städten nachhaltig zu verbessern,
erleichtert Ford den Umstieg auf sauberere Technologien. So bietet
Ford im Zuge der aktuellen Dieseldiskussion in Deutschland und
Großbritannien derzeit attraktive Prämien beim Kauf eines neuen Ford
und gleichzeitiger Verschrottung eines Diesel-Gebrauchtfahrzeugs.

Weltweit investiert Ford bis zum Jahr 2020 4,5 Milliarden
US-Dollar in den Ausbau seiner elektrifizierten Fahrzeugflotte. Ziel
ist die Erweiterung des Produktportfolios um 13 neue, elektrifizierte
Modelle. Damit wären im Jahr 2020 rund 40 Prozent aller Ford-Modelle
auch als elektrifizierte Variante verfügbar, unter anderem ein völlig
neuer, rein batterie-elektrischer CUV (Crossover Utility Vehicle) mit
einer geschätzten Reichweite von 480 Kilometern.

Ford startet ab Herbst dieses Jahres mit 20 Ford Transit Custom
Plug-In Hybrid in einem Londoner Testprogramm. Dabei handelt es sich
um ein Multi-Millionen-Projekt zur Verbesserung der Luftqualität.

Vor wenigen Tagen erst haben die Deutsche Post DHL Group und Ford
in Köln ihren gemeinsam produzierten E-Transporter vorgestellt. Basis
des Fahrzeugs, das unter dem Namen „StreetScooter WORK XL“ eingeführt
wird, ist ein Ford Transit Fahrgestell, das mit einem
batterie-elektrischen Antriebsstrang und einem Karosserieaufbau nach
Vorgaben von Deutsche Post DHL ausgestattet wird. Noch in diesem Jahr
sollen rund 150 Vorserienfahrzeuge des Transporters im
StreetScooter-Werk in Aachen produziert werden und bei Deutsche Post
DHL in der Paketzustellung zum Einsatz kommen. Bis Ende 2018 planen
beide Unternehmen derzeit, 2.500 Fahrzeuge dieses Modells zu
produzieren. Perspektivisch ist darüber hinaus auch der Verkauf an
Drittkunden vorgesehen.

Ford ist stolz auf alle diese Errungenschaften der letzten zwei
Jahrzehnten, aber die Reise ist noch lange nicht vorbei: „In Sachen
Umwelt und Nachhaltigkeit bleibt noch viel zu tun“, sagt Bill Ford in
dem begleitenden Kurzfilm. „Wir sind der Überzeugung, dass wir eine
Verpflichtung haben, diese Welt besser zu verlassen, als wir sie
vorgefunden haben“.

Lesen Sie den vollständigen Nachhaltigkeitsreport in englischer
Sprache: http://sustainability.ford.com

* Berechnungsgrundlage: 12.000 km/Jahr bei CO2-Emissionen von 118g/km
https://ec.europa.eu/clima/policies/transport/vehicles/cars_en

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutsches Automobilunternehmen mit
Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln und
Saarlouis mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der
Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 wurden mehr als 40 Millionen
Fahrzeuge produziert.

Für weitere Informationen zu den Produkten von Ford besuchen Sie
bitte www.ford.de.

Pressekontakt:
Ute Mundolf
Ford-Werke GmbH
Telefon: 0221/90-17504
umundolf@ford.com

Original-Content von: Ford-Werke GmbH, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1523566

Erstellt von an 25 Aug 2017. geschrieben in Auto/Verkehr. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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