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Frankfurter Rundschau: Rechtswidrige Daten





Unabhängig vom Anlass und der Entschuldigung
durchs Innenministerium zeigte sich so, welche Daten das BKA noch
über vermeintlich Verdächtige hortet: Schon 2012 prüfte der
Datenschutzbeauftragte die Datei für linke „politisch motivierte
Kriminelle“ – und fand unrechtmäßige Einträge. 90 Prozent musste das
BKA löschen. Am Vorgehen änderte es nichts: Noch immer sind die Akten
voller verjährter Nichtigkeiten wie studentischer Sitzproteste oder
falscher Anschuldigungen durch Rechtsextreme. So können Menschen, die
laut Gerichten zu Unrecht angezeigt wurden, Jahre später noch
Probleme bekommen. In diesem Fall traf es Journalisten, andere werden
wohl nie bekannt. Das ist nicht nur illegal, sondern auch unsinnig:
In dem argwöhnisch angehäuften Verdächtigungsmüll lassen sich echte
Gefährder unnötig schwer finden.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 30 Aug 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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