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Fraport Greeceübernimmt Betrieb von 14 griechischen Flughäfen





Konzession mit 40-jähriger Laufzeit in Kraft getreten /
Konzessionsgebühr von 1,234 Milliarden Euro an griechischen Staat
überwiesen / Weitere rund 400 Millionen Euro für Modernisierung und
Ausbau der Flughafeninfrastruktur bis 2021 geplant / Schwerpunkt auf
Prozessoptimierung und Steigerung der Aufenthaltsqualität / Schulte:
„Bisher größte Erweiterung im internationalen Beteiligungs-Portfolio
des Konzerns“

Fraport Greece (ein Tochterunternehmen der Fraport AG, an dem die
griechische Copelouzos Group mit 26,6 Prozent beteiligt ist) hat
heute offiziell den Betrieb von 14 griechischen Regionalflughäfen
übernommen. Mit Inkrafttreten der Konzession, die auf einen Zeitraum
von 40 Jahren angelegt ist, übernimmt Fraport Greece die
Verantwortung für das Management und die Weiterentwicklung der 14
griechischen Flughäfen, die sich sowohl auf dem Festland als auch auf
den besonders bei Urlaubern beliebten griechischen Inseln befinden.
Damit einher gehen umfassende Investitionen in die
Verkehrsinfrastruktur des Landes, von der insbesondere die für
Griechenland wichtige Tourismusbranche profitieren wird. So hat die
Fraport AG heute auch die vorgesehene Konzessionsgebühr in Höhe von
1,234 Milliarden Euro an den staatlichen griechischen
Privatisierungsfonds HRADF (Hellenic Republic Asset Development Fund)
überwiesen – der bislang höchste Betrag, der im Rahmen einer
Konzessionsvergabe beim griechischen Privatisierungsfonds eingegangen
ist. Neben diesem Einmalbetrag wird Fraport Greece jährlich eine
feste Konzessionsabgabe in Höhe von 22,9 Millionen Euro an den
griechischen Staat entrichten sowie einen variablen Betrag in Höhe
von 28,5 Prozent des jährlich erwirtschafteten operativen Gewinns
(EBITDA). Alle 14 Flughäfen bleiben Eigentum des griechischen
Staates.

Der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte,
zeigte sich zufrieden über die erfolgreiche Übergabe der 14
griechischen Flughäfen: „Seitdem wir im Jahr 2014 als bevorzugter
Bieter für die Konzession der griechischen Regionalflughäfen
ausgewählt wurden, haben wir uns mit großem und konsequentem
Engagement für dieses zukunftsweisende Projekt eingesetzt. Wir
glauben an Griechenland und an sein Potenzial als eines der weltweit
attraktivsten Reiseländer. Fraport Greece möchte das Reiseerlebnis
der Gäste aus aller Welt kontinuierlich verbessern und wird hierfür
an allen 14 Flughafen-Standorten die Infrastruktur modernisieren und
ausbauen, Prozesse optimieren sowie geeignete Service- und
Shopping-Angebote schaffen. Für Griechenland und seine Bevölkerung
ist heute ein großer Tag! Und auch für uns ist der heutige Tag von
großer Bedeutung, vollziehen wir mit Fraport Greece doch die bisher
größte Erweiterung unseres Flughafen-Portfolios und setzen einen
wichtigen Meilenstein beim Ausbau unseres internationalen
Beteiligungsgeschäfts.“

Die Fraport AG erwirtschaftet derzeit mehr als 20 Prozent ihres
Jahresumsatzes über ihr internationales Flughafen- und
Beteiligungsportfolio, das der Konzern in einem Geschäftsbereich
„External Activities & Services“ gebündelt hat. Das Inkrafttreten der
Konzession an den griechischen Flughäfen bedeutet für den
Fraport-Konzern eine erhebliche Ausweitung seines weltweiten
Beteiligungsgeschäfts. Gleichzeitig stärkt der Konzern damit seine
internationale Präsenz und macht sich unabhängiger von Entwicklungen
in einzelnen Regionen oder Märkten.

Das Passagiervolumen an den 14 griechischen Flughäfen belief sich
im Jahr 2016 auf zusammen 25,3 Millionen Fluggäste, ein Plus von neun
Prozent gegenüber dem Vorjahr. Fraport Greece wird in den nächsten
vier Jahrzehnten für den operativen Betrieb, das Management und die
Weiterentwicklung der Flughäfen verantwortlich sein, und zwar sowohl
im Hinblick auf den Aviation- als auch den Non-Aviation-Bereich. Drei
der Flughäfen liegen auf dem griechischen Festland, nämlich die
Flughäfen von Aktio, Kavala und Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt
Griechenlands. Die anderen elf Flughäfen befinden sich jeweils auf
griechischen Inseln: Kerkyra auf Korfu, Chania auf Kreta, Mytilini
auf Lesbos sowie die Insel-Flughäfen von Kefalonia, Kos, Mykonos,
Rhodos, Samos, Santorini, Skiathos und Zakynthos.

Auch Fraport-Greece-Geschäftsführer Alexander Zinell hob die
Bedeutung der nun in Kraft getretenen Konzession hervor: „Heute
beginnt eine neue Ära für die 14 griechischen Regionalflughäfen. Wir
haben mit Fraport Greece innerhalb von nur zwölf Monaten eine
Flughafenbetreibergesellschaft ersten Ranges ins Leben gerufen.
Unsere mehr als 500 hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
arbeiten mit großem Engagement daran, alle 14 Flughäfen fit für die
Zukunft zu machen. Dabei werden wir uns an den Bedürfnissen der
Passagiere und Airlines orientieren und sicherstellen, dass alle
Beteiligten einen Mehrwert davon haben. Die 14 Festland- und
Insel-Flughäfen werden ein Wachstumskatalysator für die griechische
Tourismusindustrie und andere Wirtschaftszweige des Landes sein. Die
Erfahrung zeigt, dass sich gut gemanagte Flughäfen als wahre
Wirtschaftsmotoren in ihren jeweiligen Regionen erweisen können.
Ausdrücklich bedanken möchte ich mich für die hervorragende
Unterstützung, die wir im ganzen Land erfahren haben. Nun freuen wir
uns gemeinsam auf die vor uns liegenden Herausforderungen und
Chancen.“

In den Konzessionsverträgen verpflichtet sich Fraport Greece, für
die kommenden 48 Monate rund 400 Millionen Euro in die Modernisierung
und den Ausbau der Flughafeninfrastruktur an den jeweiligen
Standorten zu investieren. Die ersten wichtigen Schritte in diese
Richtung sind bereits getan: So beauftrage Fraport Greece unlängst
das griechische Bauunternehmen Intrakat mit der Neugestaltung,
Erweiterung und dem Neubau von Anlagen an allen 14 Standorten. Dabei
sollen an fünf Airports neue Terminalgebäude errichtet werden.
Weitere Investitionen sollen in den Folgejahren für
Instandhaltungsmaßnahmen sowie für einen nachfrageorientierten Ausbau
einzelner Flughäfen getätigt werden.

Für die langfristige Finanzierung des Gesamtprojekts zum Betrieb
der 14 griechischen Flughäfen werden von einem Konsortium führender
Finanz- und Kreditinstitute rund 1 Milliarde Euro bereitgestellt.
Davon sollen etwa 280,4 Millionen Euro in die Finanzierung von
Bauvorhaben an den 14 Flughäfen fließen, während 688 Millionen Euro
für die einmalige Konzessionsgebühr an den HRADF-Fonds verwendet
werden. Das Eigenkapital von Fraport Greece wurde unlängst auf 650
Millionen Euro erhöht.

Weitere Informationen über die Fraport AG finden Sie hier:
http://ots.de/KilSr

Pressekontakt:
Fraport AG
Robert Payne
Unternehmenskommunikation
Pressestelle
60547 Frankfurt am Main
Telefon +49 69 690-78547
r.payne@fraport.de
www.fraport.de

Original-Content von: Fraport AG, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1479279

Erstellt von an 11 Apr 2017. geschrieben in Reise/Touristik. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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