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GVB wendet sich gegen gesetzlich diktierte Zinssätze





Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken
quittieren den heutigen Bundesrats-Beschluss zur Deckelung von
Dispozinsen mit großem Unverständnis. „Wir brauchen keine gesetzlich
diktierten Preisgrenzen. Der Markt funktioniert“, stellt Jürgen Gros,
Vorstandsmitglied beim Genossenschaftsverband Bayern (GVB), klar. So
seien die durchschnittlichen Dispozinsen bereits seit längerem
rückläufig. Darüber hinaus könnten die Kunden aufgrund des intensiven
Wettbewerbs im Privatkundengeschäft aus einer Vielzahl von
Kontomodellen das für sie optimale Angebot auswählen. Gros: „Das sind
eindeutige Belege, die gegen staatliche Eingriffe sprechen.“ Der
Beschlusslage des Bundesrats mangele es an einer
marktwirtschaftlichen Ausrichtung, so der GVB-Vorstand.

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vereint unter seinem
Dach 1.300 genossenschaftliche Unternehmen. Dazu zählen 279
Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 1.021 ländliche und
gewerbliche Unternehmen mit insgesamt 53.000 Beschäftigten und 2,9
Millionen Mitgliedern. Damit bilden die bayerischen Genossenschaften
eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im
Freistaat. (Stand 30.06.2015)

Pressekontakt:
Florian Ernst
Pressesprecher
Genossenschaftsverband Bayern e. V.
Türkenstraße 22-24, 80333 München
Tel. 089 / 2868 – 3402
Fax. 089 / 2868 – 3405
Mail: presse@gv-bayern.de
Web: www.gv-bayern.de/presse

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1267388

Erstellt von an 25 Sep 2015. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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