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„Kinder in der virtuellen Spielewelt“ – Verbraucherinformation der ERGO Direkt Versicherungen





Anlässlich der Gamescom in Köln werden wieder hunderttausende Spielefans zusammen kommen, um die neuesten Trends in Sachen Videospiele kennenzulernen. Darunter viele Jugendliche und auch Kinder. Kindern bietet das Eintauchen in virtuelle Welten Spaß und Unterhaltung, es birgt aber auch Gefahren. Zumal viele Spiele für Kinder ungeeignet sind. Wo sich Eltern über kindgerechten Umgang mit Videospielen informieren können und was sie über versteckte Kostenfallen wissen sollten, fasst Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen, zusammen.

Welche Spiele eignen sich für Kinder?

Gewaltspiele, wie zum Beispiel sogenannte Ego-Shooter, definitiv nicht. Aber auch andere Spielarten wie Adventures, Simulationen oder Strategiespiele können Kinder überfordern. Hilfreich ist auf jeden Fall ein Blick auf die USK-Angabe. Die Alterskennzeichnung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) bietet eine gute Orientierungshilfe, welche Spiele für Kinder welcher Altersgruppe geeignet sind. Die Angabe ist für alle im deutschen Handel erhältlichen Spiele verbindlich. „Sie gibt allerdings keine Auskunft über die Qualität oder den pädagogischen Wert des Spiels. Außerdem prüft die USK keine reinen Online- oder sogenannten Browserspiele“, weiß Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen. Daher ist es wichtig, den Nachwuchs bei seinen Spiele-Aktivitäten am Computer oder der Spielekonsole zu begleiten. Gerade Eltern jüngerer Kinder sollten sich vorab über die Spiele informieren und eine entsprechende Auswahl treffen. Hilfreich können hier Spieletipps und Hintergrundinformationen sein, wie beispielsweise auf der Website www.schau-hin.info oder www.spielbar.de Gemeinsames Spielen gibt den Eltern einen Einblick in die Welt, in die sich ihr Kind vertieft. Risiken können sie so besser einschätzen und sinnvoll Grenzen setzen. Wichtig ist es auch, das Verhalten des Kindes zu beobachten: Zieht es sich immer mehr zurück, vernachlässigt es seine Freunde, reagiert es aggressiv? Dann sollten Eltern handeln: mit ihren Kindern darüber sprechen und vielleicht sogar professionelle Hilfe bei einem Kinderarzt suchen. Auch Gespräche mit anderen Eltern über deren Erfahrungen können hilfreich sein.

Wie viel Spielzeit ist zu viel?

Computerspiele sind meist spannend und jedes neue Level bietet neue Herausforderungen. Daher können sie Kinder für viele Stunden an die Bildschirme fesseln. Doch ab wann ist es zu viel? Dieter Sprott: „Eltern sollten verbindliche Zeiten festlegen, die der Nachwuchs vor dem Computer oder der Konsole verbringen darf. Bei Kindern im Vorschulalter sollte es nicht mehr als eine halbe Stunde am Tag sein, bei Grundschülern täglich nicht mehr als eine Stunde.“ Mit steigendem Alter können Eltern die Spielzeit dann schrittweise erhöhen. Oft hilft ein gemeinsam vereinbartes Zeitbudget pro Woche für Spiele, Internet, Smartphone und Fernsehen, das sich die Kinder selbst einteilen können. „Manche Spiele können nicht einfach zwischendurch beendet werden, ohne dass der aktuelle Spielstand verloren geht. Das sollten Eltern berücksichtigen, um Konflikte zu vermeiden. Ein Kompromiss kann dann sein, die Kinder bis zum nächsten Speicherpunkt weiterspielen zu lassen und die Spielzeit der restlichen Woche entsprechend zu kürzen“, so Dieter Sprott.

Vorsicht vor Kostenfallen!

Vor allem bei Spielen, die mit dem Internet verbunden sind, kommt es vor, dass Spieler exklusive Inhalte oder virtuelle Gegenstände gegen Geld freischalten können. Oft rufen die Spiele den Spieler aktiv dazu auf. Eine solcher Kauf kann sehr verlockend sein: Viele Bonus-Angebote kosten nur wenig Geld und ermöglichen einen schnelleren Aufstieg in den nächsten Spiellevel. Kinder unterschätzen meist die Höhe der Gesamtausgaben, denn aus vielen kleinen Beträgen wird am Ende eine hohe Summe. Per SMS oder Telefon ist der Kauf schnell erledigt, ohne dass Eltern zunächst etwas davon bemerken. „Daher ist es wichtig, dass Eltern genau darauf achten, welche Spiele ihre Kinder nutzen und an welcher Stelle zusätzliche Kosten anfallen können“, empfiehlt der Experte der ERGO Direkt. Ein weiterer Tipp: Vor Spielstart die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) lesen und prüfen, ob dort Kosten genannt werden. Außerdem kann es helfen, dem Nachwuchs zu erklären, dass die virtuellen Einkäufe mit echtem Geld verbunden sind.

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Erstellt von an 14 Aug 2017. geschrieben in Computer, Telekommunikation. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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