Home » Allgemein » Kölner Stadt-Anzeiger: Akhanli sieht sich durch Festnahme retraumatisiert – Schriftsteller froh über „unglaubliche Solidarität“

Kölner Stadt-Anzeiger: Akhanli sieht sich durch Festnahme retraumatisiert – Schriftsteller froh über „unglaubliche Solidarität“





Der Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli hat durch die
Festnahme in Spanien nach eigenen Angaben ein erneutes Trauma
erlitten. „Als die Polizisten mir Handschellen anlegten, wurde mir
schlecht. In der Zelle war mir dann schwindelig, ich hatte kein
Zeitgefühl mehr, da ist eine Traumatisierung aufgebrochen, die ich
glaubte, gerade überwunden zu haben“, berichtete Akhanli im Gespräch
dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstag-Ausgabe). „Es war wirklich
Horror, ich wollte das nicht wahrhaben“, fügte er hinzu. Der
Erdogan-Kritiker, der deutscher Staatsbürger ist und der in Köln
lebt, war am Samstag in Spanien auf Antrag der Türkei festgenommen
worden, die seine Auslieferung verlangt. Inzwischen ist er wieder auf
freiem Fuß, darf das Land aber nicht verlassen. Er saß in der Türkei
mehrfach in Haft.

Akhanli äußerte sich dankbar für die große Unterstützung. „Diese
unglaubliche Solidarität“ sei „überwältigend“. „Es ist ein großes
Glück, deutscher Staatsbürger zu sein, ich genieße den Schutz dieses
Landes, das Gefühl habe ich jetzt wieder, und das nimmt mir die
Angst“, so Akhanli.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149

Original-Content von: K?lner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1522291

Erstellt von an 21 Aug 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

Ihre Meinung dazu

LifeStyle TV

Sponsored

Weitere News gibt es auf Zeilengeist.de

Archiv

Facebook

© 2017 88news. All Rights Reserved. Anmelden - Copyright by LayerMedia


Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de