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Kölner Stadt-Anzeiger: Martin Walser: „Ich werde nie mehr in eine solche Schreibfreude kommen“





Köln. Schriftsteller Martin Walser sieht seinen neuen
Roman „Statt etwas oder Der letzte Rank“ als die Summe seines
bisherigen Schreibens. Das bislang veröffentlichte Gesamtwerk
„scheint mir wie eine Vorbereitung gewesen zu sein auf dieses Buch“,
sagt er im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“
(Donnerstag-Ausgabe). Walser, dessen Buch am Donnerstag in den
Buchhandel kommt und der im März 90 Jahre alt wird, betont die
besondere Freude, die ihm dieser Roman bereitet habe: „Das werde ich
niemals wiederholen können – und ich werde nie mehr in eine solche
Schreibfreude kommen.“ In 52 Kapiteln werde erzählt, wie einer
versuche, sich von jeder Abhängigkeit zu befreien: „Er will nicht
mehr abgelenkt werden von sich.“

Walser nahm auch Stellung zu den aktuellen politischen Debatten.
„Die Populisten sind eine Kampfansage gegen die politische Klasse“,
sagte er. Wenn er die Diskussionen der Experten verfolge, dann seien
diese für den „Normalverbraucher“ oft nicht mehr nachvollziehbar.
„Trotzdem meine ich, wir sind in keiner Gefahr.“

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149

Original-Content von: K?lner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 4 Jan 2017. geschrieben in Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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