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Konstruktion eines Robotergreifers für eine Entgratstation






 

Kurbelwellen präzise positioniert am Bearbeitungswerkzeug vorbei und entgratet wieder dem Fertigungsprozess zuführen ? der Robotergreifer aus dem Stuttgarter ep competence center unterstützt den automatisierten Fertigungsprozess beim Kunden präzise.
Ergänzend zur Konstruktion des Greifers galt es, das passende Schleifmedium für die Entgratung auszuwählen und die aus vorangegangen Arbeitsschritten angefallenen Bearbeitungsspäne zu entfernen.
Höchste Präzision
Die zu beliefernde Entgratstation ist Teil eines umfangreichen Fertigungsprozesses und daher an vorgegeben Taktzeiten gebunden: Der Greifer übernimmt Kurbelwellen einzeln aus einer Fertigungstransferstraße. Dabei ist zu beachten, dass Bauteile in zwei Größen zu bearbeiten sind. Um welche Größe es sich beim jeweiligen Werkstück handelt, wird über entsprechende Sensoren am Greifer identifiziert. Mittels eines pneumatischen Zylinders wird die Kurbelwelle nun per Klemmung in der exakt richtigen Position zentriert, danach zur Entgratstelle geführt und dort an einem rotierenden Schleifmedium vorbeigeführt. Die Bearbeitungsrotation der Kurbelwelle wird über die siebte Achse gesteuert. Danach legt der Greifer die fertig bearbeitete Kurbelwelle zurück auf die Transferstraße.
Wirtschaftlichkeit im Schleifprozess
Die Auswahl des Schleifmediums erfolgte nach wirtschaftlichen Kriterien. Gefordert war daher, ein exakt passendes Standardprodukt zu suchen. Die Fachleute entscheiden sich für eine rotierende Bürste, deren Polyamidfasern mit einem abrasives Medium durchsetzt sind. Siliziumcarbit ? eine chemische Verbindung aus Silizium und Kohlenstoff ? hat ähnliche Eigenschaften wie Diamant, ermöglicht eine rasche Bearbeitung und zeichnet sich dabei durch eine hohe Standzeit aus. Der Schleifprozess der Kurbelwelle erfolgt mit einer Rotation des Schleifmediums ca. 1.200 Umdrehungen pro Minute.
Entfernen von Bearbeitungsspänen [/b]
Für diesen Arbeitsprozess musste eine weitere Station innerhalb der Entgratstation konstruiert werden. Man entschied sich im ep Competence Center in Abstimmung mit dem Kunden, eine pneumatisch bewegte Stößeleinheit zu konstruieren, um die Bearbeitungsspäne in einer Querbohrung der Kurbelwelle zu entfernen.
Konstruiert wurde gemäß Kundenvorgabe in Solid Edge, die Bearbeitungszeit lag inklusive Zeichnungs- und Stücklistenerstellung bei 180 Stunden. Kontakt: Rainer Stark, ep Stuttgart, 0711 806093-238, rainer.stark@engineering-people.de.

Die inhabergeführte engineering people group mit Sitz in Ulm ist EngineeringIT Partner leistungsfähiger Industrieunternehmen und dazu Karrierepartner ihrer annähernd 400 Mitarbeiter/innen. An zehn Standorten liefern die ep Fachleute beste Lösungen von der Idee bis zur Serienreife – unter anderem in Entwicklung und Konstruktion, Software und Testing, im IT-Bereich, in Dokumentation/CE, Qualitätsmanagement und in industriellen Prozessen. Zentrale Branchen sind Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik, IT und Kommunikation, Medizintechnik und Mechatronik, Schiff- und Anlagenbau. engineering people ist vertreten in Ulm, Stuttgart, Mannheim, Bremen, Hamburg, Berlin, Nürnberg, München, Augsburg und Friedrichshafen. Die ep Fachleute arbeiten direkt beim Kunden oder realisieren ihre Projekte inhouse in den ep Competence Centern. Online-Info: www.engineering-people.de, www.ep-career.de, www.ep-doku.de

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1339217

Erstellt von an 31 Mrz 2016. geschrieben in Auto/Verkehr, Bilder. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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