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Kunst statt Smartphone: Nachwuchs entdeckt bildende Künste





TUTZING – Überrascht zeigen sich derzeit die Initiatoren und die Jury des am höchsten dotierten Nachwuchskunstpreises „Phönix“. Schon kurz nach dem Start der Bewerbungsfrist um diesen begehrten, internationalen Preis stellen die Organisatoren fest: Es bewerben sich deutlich mehr Künstler als je zuvor.

„Wir erwarten in diesem Jahr einen Rekordeingang von mehr als 500 Bewerbern“, sagt Phönix-Initiator Richard von Rheinbaben, „das bisherige Maximum lag in den vergangenen Jahren deutlich darunter.“ Mit 20.000 Euro ist der Phönix-Kunstpreise die bundesweit am höchsten dotierte Auszeichnung für deutsche Nachwuchskünstler. Hinzu kommt für den Preisträger ein umfassendes Paket, das langfristig die Förderung und Entwicklung des Gewinners sicherstellen soll.

Beeindruckend findet die Phönix-Jury auch die hohe Zahl eingehender Bewerbungen von sehr jungen Nachwuchskünstlern. Hatte man in den Vorjahren eher den Eindruck, dass bei der Zielgruppe der bis 25-jährigen das Kunstinteresse eher eine untergeordnete Rolle spielt, so zeichne sich hier ein Wandel ab. „Kunst statt Smartphone bei jungen Leuten – das wäre wirklich eine erfreuliche Entwicklung“, sagt Richard von Rheinbaben, „junge Leute interessieren sich zunehmend für die bildende Kunst und Kreativität, wie wir auch aus dem Feedback aus den sozialen Netzwerken feststellen.“

Doch auch im Ausland hat sich diese besondere Nachwuchsförderung aus Bayern herumgesprochen: Es können sich Künstler aus dem deutschsprachigen Raum oder im Ausland lebende Deutsche bewerben. Die erste Einsendung aus dem Ausland kam jetzt aus Paris.

„Verschiedene Gespräche und der direkte Kontakt mit Künstlern bestätigt, dass auch unser Sonderpreis auf sehr großes Interesse stößt“, erläutert Richard von Rheinbaben die ersten Rückmeldungen, „zusätzlich zu den 20.000 Euro haben die Bewerber ja die Chance, einen einmonatigen Aufenthalt in einem inspirierenden Ruhe-Resort in Laos zu gewinnen. Dieser „Artist in Residence“-Preis ist vom Hotel The Belle Rive ausgelobt und beinhaltet neben der Hotelunterkunft im Doppelzimmer auch ein Taschengeld für den täglichen Bedarf. Ein sehr schöner Ansporn, um dort einmal die künstlerische Seele baumeln lassen zu können und ungestört kreativ zu sein.“

Die Bewerbungsfrist für den Phönix-Kunstpreis läuft noch bis zum 15. November 2017. Den Preis loben das Unternehmen eurobuch.com gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Tutzing aus. Zugelassen sind Werke der Malerei, Bildhauerei und Papierarbeiten. Informationen zu den Preisen und zu den Bewerbungsvoraussetzungen können auf www.phönix-kunstpreis.de eingesehen oder direkt bei der Kunstbeauftragten der mediantis AG, Dr. Barbara Haubold, angefordert werden (info@barbara-haubold.de).

Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird von der Eurobuch GmbH und der Evangelischen Akademie Tutzing ausgelobt. Bewerbungsschluss ist der 15.11.2017.

Die Jury besteht aus Dr. Hellmut Kirchner (Mäzen und Sammler), Ursula von Rheinbaben (Künstlerin, Meisterschülerin bei Prof. Antonio Lopez Garcia, Akademie der Schönen Künste Madrid), Daniel J. Schreiber (Kunsthistoriker und Direktor des Buchheim-Museums der Phantasie) und Judith Stumptner (stv. Direktorin der Evangelischen Akademie und Studienleiterin für Kunst, Kultur, Bildung).

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Erstellt von an 27 Sep 2017. geschrieben in Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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