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MBA-Fernstudierende in Buenos Aires





schule Kaiserslautern am Campus Zweibrücken anbietet, reisten in ihrem letzten Studiensemester nach Argentinien. Ihr Out of Campus Event, fester Bestandteil des letzten Semesters im MBA-Fernstudium, führte sie zur internationalen Konferenz ICSB (International Council for Small Business).
Während für die MBA-Studierenden im vergangenen Jahr New York und das Stevens Insitute of Technology in New Jersey auf dem Programm stand, war in diesem Jahr Buenos Aires das Besuchsziel.
Nach Budapest, Dublin, Dubai und New York hat sich die Teilnahme an einer internationalen Konferenz für die Fernstudierenden dieser MBA-Fernstudiengänge inzwischen fest etabliert. Unter der fachlichen Leitung der Professoren Dr. Bettina Reuter und Dr. Walter Ruda besuchten die berufsbegleitend MBA-Studierenden (Master of Business Administration) aus den beiden Präsenzorten Zweibrücken und Augsburg die Metropole am Rio de la Plata.
Das mehrtägige Besuchsprogramm beinhaltete die unterschiedlichsten Bausteine und wurde von den Studiengangskoordinatorinnen Bianca Welsch und Martina Fremgen in Zusammenarbeit mit der George Washington University, Washington D.C. und der Universidad Nacional de Rafaela (UNRA) vorbereitet. Die ICSB-Academy führt Entrepreneurship-Programme im Rahmen der jeweiligen ICSB-Welt-Konferenz für Post-Graduate-Studierende durch.
In diesem Jahr nahmen rund 100 Studierende aus 12 Ländern an der Academy teil. Die Mehrzahl der Studierenden kam hierbei aus Argentinien, Deutschland, Kanada und den USA. Es waren aber auch Studierende aus China, Korea, Brasilien, Italien, Finnland und selbst Afghanistan an dieser mehrtägigen Veranstaltung vertreten. Die Academy wurde in einem Veranstaltungsgebäude in der Nähe des Teatro Colón, einem der berühmtesten Opernhäuser der Welt, durchgeführt.
Die Academy-Tage waren bestückt mit Vorträgen und Fallstudien zur Unternehmensgründung. ?Die Studierenden entwickelten in international gemischten Gruppen Geschäftsideen und erstellten Businesspläne ? die besten Geschäftsideen wurden in der ICSB-Konferenz vorgestellt?, erklärt Prof. Ruda. In verschiedenen Präsentationen wurde den Studierenden das notwendige Rüstzeug zur Ideengenerierung, zum Marketing, zur Finanzierung und zum Aufbau eines Geschäftsmodells an die Hand gegeben. Das ICSB-Academy-Dozententeam setzte sich aus renommierten Professoren und Professorinnen aus den USA, Kanada, Italien und Deutschland zusammen.
Eine Betriebsbesichtigung erfolgte beim Metropolitan Design Center, Buenos Aires. Hier wurden Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten sowie die ?Start Up-Landschaft? durch Vertreter der Stadt Buenos Aires vorgestellt. Danach berichtete Prof. Dr. Walter Ruda in seinem Vortrag ?Successful Entrepreneurship: Silicon Valley? über die Erfahrungen seines Besuches in dem Tal der Unternehmensgründungen und des Venture Capitals.
Während des gemeinsamen Abendessens, das von MHA Zentgraf Flow Control Technology, einem international tätigen Unternehmen aus Merzig gesponsert wurde, konnte man sich gemeinsam mit dem argentinischen Organisationsteam über die interkulturellen Unterschiede austauschen.
Der Besuch der Bombonera, des legendären Stadions des Club Atlético Boca Juniors (CABJ) war ein unvergessliches Erlebnis. Erst einige Tage vorher hatte Boca Juniors, der argentinische Rekordmeister, noch den letzten Meistertitel in der Bombonera gewonnen.
Buenos Aires wird nicht umsonst als ?Wiege des Tangos? bezeichnet. Natürlich durfte eine gemeinsam besuchte Tangoshow mit einer Zeitreise durch die einzelnen Tango-Epochen nicht auf dem Besuchsprogramm fehlen. In der Stadt kann man sich bei spontanen Darbietungen manchmal selbst ein Bild davon machen, mit welcher Anmut und Perfektion die Argentinier diesen Tanz beherrschen. La Boca mit seinen farbenträchtigen Häusern (Caminito), gilt als eine der Geburtsstätten des Tangos. Von der Plaza de Mayo, Ausgangspunkt der ursprünglichen Besiedlung, steht die Kathedrale und die Casa Rosada, Sitz des Staatspräsidenten. Vor zwei Jahr wurde Mauricio Macri, ehemaliger Boca-Präsident, zum argentinischen Präsidenten gewählt. Von der Plaza de Mayo gelangt man auch sehr schnell nach San Telmo, das idyllische Altstadt-Viertel, mit interessanten Kirchen, Bauwerken und Märkten. Die anschließende ICSB-Welt-Konferenz wurde in Puerto Madero, einem neuen und teuren Viertel, in den Räumlichkeiten der Universidad Católica (UCA), einer renommierten Universität, veranstaltet. Die UCA ist gewissermaßen die Päpstliche Katholische Universität.
Insgesamt hinterließ der Besuch der ICSB-Academy in der südamerikanischen Metropole mit vielfältigen Einblicken in interkulturelle Unterschiede im wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Arbeiten viele inspirierende Eindrücke für alle Beteiligten. Dies wurde auch im Feedback-Gespräch mit den Studierenden bestätigt.
Die Hochschule Kaiserslautern, Campus Zweibrücken bietet die beiden MBA-Fernstudiengänge seit vielen Jahren erfolgreich in Kooperation mit der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) an. Fernstudieninteressenten können sich zum Sommersemester 2018 wieder ab 02. November online bei der ZFH bewerben: www.zfh.de/anmeldung
Weitere Informationen auch unter www.mba-vertriebsingenieur.de und
www.mba-marketing-management.de

Die ZFH – Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in Koblenz. Auf der Grundlage eines Staatsvertrages der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland kooperiert sie seit 1998 mit den 13 Hochschulen der drei Länder und bildet mit ihnen gemeinsam den ZFH-Fernstudienverbund. Darüber hinaus kooperiert die ZFH mit weiteren Hochschulen aus Bayern, Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Das erfahrene Team der ZFH fördert und unterstützt die Hochschulen bei der Entwicklung und Durchführung ihrer Fernstudienangebote. Mit einem Repertoire von über 70 berufsbegleitenden Fernstudienangeboten in betriebswirtschaftlichen, technischen und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen ist der ZFH-Fernstudienverbund bundesweit größter Anbieter von Fernstudiengängen an Hochschulen mit akkreditiertem Abschluss. Alle ZFH-Fernstudiengänge mit dem akademischen Ziel des Bachelor- oder Masterabschlusses sind von den Akkreditierungsagenturen AQAS, ZEvA, ACQUIN, AHPGS bzw. FIBAA zertifiziert und somit international anerkannt. Neben den Bachelor- und Masterstudiengängen besteht auch ein umfangreiches Angebot an Weiterbildungsmodulen mit Hochschulzertifikat. Derzeit sind über 6.000 Fernstudierende an den Hochschulen des ZFH-Verbunds eingeschrieben.

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Erstellt von an 11 Sep 2017. geschrieben in Bildung/Job. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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