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Mehr Streit undÄrger auf Reisen / ADAC Verkehrs-Rechtsschutz: Deutlich erhöhtes Schadenaufkommen / Ohne Versicherung werden Rechtsstreitigkeiten im Ausland teuer





Aufgrund der weltweit angespannten Sicherheitslage
verändert sich das Reiseverhalten deutlich – Urlauber bevorzugen
wieder eher klassische europäische Urlaubsländer und setzen dabei
vermehrt auf das Auto. Das führte 2016 bei der ADAC-Rechtsschutz
Versicherungs-AG zu rund zehn Prozent mehr Rechtsstreitigkeiten im
Ausland. Die Gesellschaft betreut jährlich einige tausend
Auslandsfälle.

Auch bei den zehn ADAC-Auslandsnotrufstationen der
ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG haben sich die Verschiebungen im
Reiseverhalten bemerkbar gemacht: Jährlich gehen dort über 740.000
Hilferufe ein. Die Zahl der Kfz-Schadenfälle in Europa stieg 2016 um
rund sechs Prozent auf 195.000. Ebenso erhöhte sich die Zahl der
Unfälle in Deutschland zugelassener Autos mit ausländischen
Fahrzeugen im selben Zeitraum um neun Prozent auf 32.384 Fälle, so
der Zentralruf der deutschen Autoversicherer (GDV).

Ohne Rechtsschutzversicherung kann das für die Betroffenen teuer
werden: Geht es beispielsweise um einen Unfall und eine
Schadensersatzforderung im Urlaubsland, muss der Geschädigte nicht
nur mit Anwaltskosten, sondern oft auch mit Prozess- und
Übersetzungskosten rechnen. Bei Streitigkeiten vor ausländischen
Gerichten werden schnell mehrere Tausend Euro fällig, wie der Fall
eines Versicherungsnehmers der ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-AG
zeigt: Der Autofahrer hatte eine Panne in Schweden, woraufhin eine
lokale Werkstatt die Reparatur übernahm. Als die Reparatur
schiefging, fanden sich die Parteien vor Gericht wieder. Da in
Schweden, wie es oft im Ausland der Fall ist, die Anwaltstätigkeit
nach Stunden berechnet wird, sind die Gebühren schwer kalkulierbar.
Die Kosten der Streitigkeiten summierten sich am Ende auf 20.000
Euro, die der ADAC Verkehrs-Rechtsschutz für den Betroffenen
übernahm.

Doch auch der Widerspruch gegen fehlerhafte oder offenkundig zu
hohe Bußgelder kann Autofahrer viel Geld kosten. In vielen
europäischen Ländern sind die Geldbußen für zu schnelles Fahren,
Telefonieren am Steuer und Fahren unter Alkoholeinfluss deutlich
höher als in Deutschland – daher kann sich ein Widerspruchsverfahren
finanziell auszahlen. Ein Beispiel: Wer 20 Stundenkilometer schneller
fährt als erlaubt, muss hierzulande 35 Euro Verwarnungsgeld bezahlen.
In Schweden werden mindestens 250 Euro fällig, in Norwegen sogar
mindestens 420 Euro. Besonders teuer ist das Handy am Steuer in den
Niederlanden (230 Euro) und in Spanien (ab 200 Euro).

Der ADAC Verkehrs-Rechtsschutz bietet einen Dreifach-Schutz rund
um Verkehr, Freizeitsport und Reisen an, bei dem nicht nur die
Anwalts- und Gerichtskosten übernommen werden, sondern auch die
Gebühren für notwendige Gutachten und eventuelle Reisekosten zu einem
ausländischen Gericht. Auch benennt die ADAC-Rechtsschutzversicherung
deutschsprachige Vertrauensanwälte im Ausland, die Betroffenen in
ihrer Rechtssache Unterstützung bieten.

Diese Presseinformation finden Sie mit Bildmaterial und Infografik
online unter www.presse.adac.de.

Pressekontakt:
ADAC SE Unternehmenskommunikation
Jochen Oesterle
Tel.: (089) 7676-3474
jochen.oesterle@adac.de

Original-Content von: ADAC SE, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1523591

Erstellt von an 25 Aug 2017. geschrieben in Auto/Verkehr. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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