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Mitteldeutsche Zeitung: Gleichberechtigung Land erreicht eigenes Ziel nur mit Rechentrick





Das Land Sachsen-Anhalt kommt seinem Ziel, 50
Prozent der Führungspositionen im öffentlichen Dienst mit Frauen zu
besetzen, kaum näher. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). Zwar sind laut Justiz- und
Gleichstellungsministerin Anne-Marie Keding (CDU) offiziell 47,3
Prozent der gehobenen Führungsposten von Frauen besetzt. In der
regelmäßig erhobenen Statistik, die Keding am Dienstag im Kabinett
vorstellen wird, sind allerdings erstmals Schulleiter und
Schulleiterinnen eingerechnet. „Damit wird versucht, ein positives
Bild zu zeichnen und die Lage schön zu rechnen“, kritisierte
Landesfrauenrats-Chefin Eva von Angern (Linke). Denn rechnet man die
Schulrektoren weg, bleibt eine Quote von 34,5 Prozent weiblicher
Führungskräfte. Mit Blick auf Top-Jobs im öffentlichen Dienst
offenbare sich so weiterhin „ein unterirdisches Bild“, kritisiert von
Angern.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 22 Aug 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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