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Neue Westfälische (Bielefeld): Gewaltforscher Zick: Chance zur Aufarbeitung der Konflikte in Fußballstadien darf nicht vergeben werden





Bielefeld. Der Bielefelder Gewaltforscher
Andreas Zick begrüßt das Dialogangebot des DFB gegenüber
Ultrafangruppen, um Ausschreitungen in den Fußballstadien
einzudämmen. „Das Dialogangebot ist richtig, weil es kein einfaches
Gesprächsangebot ist, sondern mit einem ersten Schritt verbunden ist,
dem Verzicht auf Kollektivstrafen“, sagte Zick der in Bielefeld
erscheinenden Tageszeitung Neue Westfälische (Donnerstagausgabe).
Dieses Vorgehen baue Misstrauen ab. Der Leiter des Instituts für
Sozialisation und Konfliktforschung an der Universität Bielefeld
verweist darauf, dass die Erfahrungen mit Gewalt in deutschen
Fußballstadien lang seien. „Insofern eröffnet sich jetzt eine neue
Chance, die man angesichts der Vorgeschichte nicht vergeben darf“,
fordert Zick. Der neue Dialog „sollte mit professioneller und
kompetenter Hilfe von außen moderiert werden“. Es müsse „eine genaue
Analyse her, was hinter den Konflikten steckt und wo positive
Möglichkeiten der Selbstregulation liegen“, so Zick.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

Original-Content von: Neue Westf?lische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 17 Aug 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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