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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Militärgeheimdienst sollte Journalisten bespitzeln Frontalangriff auf Pressefreiheit Dirk-Ulrich Brüggemann





Dass in totalitären Staaten unliebsame Kritiker
von Geheimagenten zum Schweigen gebracht werden, mag dort leider an
der Tagesordnung sein. Aber in einer Demokratie? Es klingt einfach
unvorstellbar: Führende Mitarbeiter aus dem Verteidigungsressort und
des Waffenherstellers Heckler & Koch sollen den Militärischen
Abschirmdienst aufgefordert haben, gegen kritische Journalisten
vorzugehen, die über die Funktionsmängel des G 36 berichten wollten.
Wie gut, dass die Bundeswehr-Geheimagenten dieses Ansinnen abgelehnt
haben. Denn dieser Geheimdienst soll einzig und allein verhindern,
dass sich extremistische und sicherheitsgefährdende Strömungen in den
Streitkräften ausbreiten können. Mehr nicht! Ministerin Ursula von
der Leyen muss diesen ungeheuerlichen Frontalangriff auf die
Pressefreiheit unnachgiebig verfolgen und aufklären. Dabei darf sie
auch nicht vor personellen Konsequenzen zurückschrecken.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1209612

Erstellt von an 7 Mai 2015. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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