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NOZ: Schauspielerin Julia Jentsch nutzt weder Facebook noch Whatsapp





Julia Jentsch nutzt weder Facebook noch Whatsapp

Schauspielerin steht sozialen Medien skeptisch gegenüber – „Nie
Angebote aus Hollywood“

Osnabrück. Julia Jentsch hat mit modernen
Kommunikationsplattformen wie Facebook und Whatsapp nichts am Hut.
„Ich nutze Facebook überhaupt nicht“, sagte die Schauspielerin in
einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). „Es
gibt zwar einen Facebook-Account, den jemand mit meinem Namen
angelegt hat, aber ich habe damit nichts zu tun und auch keinen
Zugriff. Die Seite besteht schon seit vielen Jahren, ich habe mich
darum aber nie gekümmert. Eine Freundin wollte mich dort mehrmals
kontaktieren, wie sie mir sagte, aber ich hätte mich nie gemeldet.
Ich antwortete ihr nur ganz verwundert: ,Wie, über Facebook
kontaktieren, da bin ich doch gar nicht.“““

Auch Whatsapp ist für die 39-Jährige unbekanntes Terrain. „Da bin
ich genauso Laie“, sagte Jentsch. „Ich stehe all diesen Plattformen
eher skeptisch gegenüber und bewege mich darin auch nicht so gerne.
Dieser Austausch ersetzt niemals das persönliche Gespräch, da nutze
ich schon lieber das Telefon. Es ist doch etwas ganz anderes, die
Stimme zu hören und direkt zu reagieren.“

Die renommierte Schauspielerin, die ab 22. Oktober im Ersten in
der Serie „Das Verschwinden“ zu sehen ist und schon 2005 mit dem Film
„Sophie Scholl“ für einen Oscar nominiert war, hat bislang noch
keinen Kontakt zu Hollywood gehabt. „Es gab weder Angebote noch
Gespräche. Ich war ja damals froh, überhaupt für einige Stunden nach
Hollywood zu dürfen. Zu der Zeit der Oscar-Nominierung habe ich ,A
Taste of Honey““ mit Peter Zadek am St.-Pauli-Theater geprobt. Ich
habe nicht viel Zeit in Hollywood verbringen können, weil ich so
stark wegen der Theaterarbeit gebunden war. Ich bin nur
rübergeflogen, schnell in ein hübsches Kleid geschlüpft, und fuhr in
einer großen Limousine zur Oscar-Verleihung. Ich kam mir vor wie
Alice im Wunderland.“

Interesse an Hollywood habe sie auf jeden Fall, sagte Jentsch.
„Dazu ist meine Neugierde viel zu groß. Ich hätte das gerne
ausprobiert. Die Chance, in einem anderen Land, in einer anderen
Sprache mit Kollegen aus anderen Ländern zu arbeiten, reizt mich
sehr.“

Jentsch, die mit ihrem Schweizer Mann und der gemeinsamen Tochter
(6) nahe Zürich lebt, fühlt sich „pudelwohl“ im Alpenland: „Ich
wundere mich immer wieder selbst über mich, der ich doch so ein
Berlin-Fan und echte Berlinerin bin. Aber es gibt auch in der Schweiz
etwas, was mir zu entsprechen scheint. Die Natur ist auf jeden Fall
ein ganz wichtiger Punkt, das Spazierengehen am See und im Winter das
Skilaufen.“

Abseits von Familie und Beruf lässt die Schauspielerin gerne die
Seele baumeln: „Wenn ich tatsächlich mal Zeit nur für mich habe, was
nicht so oft vorkommt, genieße ich das Nichtstun und schaue, was mir
so durch den Kopf geht. Ich liebe es, dem Moment Raum zu geben, wo
dann nichts ist und neue Gedanken und Ideen auftauchen können“, sagte
Jentsch.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 14 Okt 2017. geschrieben in Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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