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PR-Experte Michael Oehme: Mehr Lernkompetenz durch Computernutzung?





St. Gallen, 23.09.2015. PR-Experte Michael Oehme macht auf eine aktuelle PISA Studie aufmerksam, laut der Jugendliche, die viel Zeit am Computer verbringen, nicht unbedingt mehr lernen. Die PISA Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in 31 Länder zeigt, dass es bei der digitalen Bildung um Qualität statt um Quantität geht. „Digitale Technologien mögen zwar einige Arbeitsprozesse vereinfachen, man muss jedoch auch wissen, wie man die vorhandene Effizienz richtig nutzt“, weiß PR-Experte Michael Oehme. Der Pisa-Studie zufolge sei es wichtig, dass Schüler in der Lage seien zu recherchieren, wichtige von unwichtigen Informationen zu unterscheiden und die Glaubwürdigkeit einer Quelle einschätzen zu können. Demnach stehen Lernerfolg und Nutzungsdauer oft im umgekehrten Verhältnis zueinander: Das bedeutet, je moderater und zielgerichteter die Technologie genutzt wird, desto größer ist der schulische Erfolg. Unterschätzt werden darf laut Michael Oehme allerdings nicht, dass die digitale Bildung längst nicht alle Schulen erreicht hat: „Viele Lehrer sind mit dieser technologischen Form des Lernens längst nicht vertraut, sodass sich dahingehend auch das Berufsbild des Lehrers ändern wird“, vermutet der PR-Experte. Vorteile der Computernutzung innerhalb der Schule sieht Oehme in einer spielerischen Vermittlung des theoretischen Wissens.

Eine zu intensive Nutzung des Computers wirkt sich offenbar schädlich auf das Lernverhalten und die Lernergebnisse aus. Laut Pisa-Studie sind zwei Stunden tägliche Internetnutzung, vor allem für schulische Zwecke, vertretbar und fördernd, hingegen kann eine Nutzung von mehr als sechs Stunden bereits schulische Misserfolge mit sich bringen kann. „Natürlich nutzen die jungen Menschen auch soziale Netzwerke und Online-Spiele, wodurch sich die Zeit am Computer auch von Elternseite aus nur schwer kalkulieren lässt“, weiß Michael Oehme. Immerhin zeigt die Pisa-Studie, dass 96 Prozent der befragten Schüler einen Computer zu Hause haben, 72 Prozent gebrauchen diese Technik in der Schule. Schließlich zeigt die Studie, dass hinsichtlich digitaler Lesekompetenz und Rechercheverhalten Länder wie Singapur, Korea, Japan, Kanada, USA und Australien die besten Ergebnisse erzielten, während Spanien, Russland, Brasilien und Kolumbien die Schlusslichter bildeten. Michael Oehme meint: „Doch auch Deutschland ist in dieser Hinsicht nicht gerade ein Musterländle!“

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Erstellt von an 23 Sep 2015. geschrieben in Computer, Geld. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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