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Pressemitteilung: Subventionierte Plätze für alle Familien





(Zürich, 29. März 2016) – Subventionierte Plätze für alle Familien

In allen Kinderkrippen der gemeinnützig, nicht-gewinnorientierten Trägerschaft globegarden in der Stadt Zürich gibt es per sofort subventionierte Plätze für alle Familien mit Beitragsberechtigung. Bislang führte die Trägerschaft lange Wartelisten mit Eltern, da die subventionierten Plätze stets zu über 100% belegt waren. „Wir mussten einen Grossteil der Eltern ablehnen und mit der Warteliste vertrösten“, erklärt Danica Pahl, Leiterin Familienservice. „Jetzt freuen wir uns, dass wir endlich all diesen Eltern Plätze anbieten können“ fügt Jana Hannig, verantwortliche Familienberaterin für den Bereich subventionierte Plätze, hinzu.

Am 22. März 2016 kommunizierte Raphael Golta, Stadtrat und Vorsteher des Sozialdepartements einen überraschenden Richtungswechsel. In der Informationsveranstaltung des Departementvorstehers zum Strategieschwerpunkt „Lücken in der Kinderbetreuung schliessen“ für alle Kinderkrippen mit Leistungsvereinbarungen hob die Stadt die bisherige Kontingentierung der Anzahl subventionierter Plätze auf. Insgesamt erwartet die Stadt dadurch, dass der Bedarf an subventionierten Plätzen im Jahr 2018 gedeckt sein wird.

Stadtradt Raphale Golta informierte die Kinderkrippen, dass die seit 1992 existierenden Kleinkinderbetreuungsbeiträge (KKBB) im Kanton Zürich durch den Kantonsrat per 1. April 2016 abgeschafft worden seien. Durch den Wegfall der KKBB hat die Stadt Zürich die Möglichkeit einen Teil der Mittel von insgesamt rund 16.2 Mio CHF (2015) für den Ausbau von subventionierten Krippenplätzen einzusetzen.

Der Schritt führt zu einer entscheidenden Verbesserung der Positionierung der Stadt Zürich als eine familienfreundliche und familienorientierte Stadt. Die Stadt Zürich übt zudem eine Signalwirkung auf andere Kantone, Gemeinden und Städte aus. Die neue Regelung ermöglicht eine bedarfsorientierte Schaffung und Entwicklung von Krippenplätzen in den Quartieren sowie eine erhöhte Wahlmöglichkeit für Eltern zwischen verschiedenen Formen von Kinderbetreuung. Dazu wird eine Verbesserung der qualitativen Entwicklung und der Führung von Kinderkrippen ermöglicht. Nicht zuletzt verbessert es die Position der Stadt Zürich als Unternehmensstandort da sich durch die bessere Flexibilität für Eltern auch die Anzahl Berufstätige erhöhen wird.

Die Kinderkrippen des Trägers globegarden betreiben in der Stadt Zürich viele Einrichtungen und die Trägerschaft begrüßt den Entscheid, die Kontingentierung an subventionierten Plätzen pro Kinderkrippe aufzuheben und die Nachfrage bis zum Jahr 2018 mit dem Angebot ins Gleichgewicht zu bringen, sehr.
„Eine soziale Durchmischung in unseren Kinderkrippen ist uns sehr am Herzen gelegen“, erklärt Silke Bührmann, pädagogische Regionalleitung des Trägers, „Schön, dass wir jetzt den interessierten, subventionsberechtigten Eltern endlich genügend Betreuungslösungen bieten können“.

Mehr Informationen:
Internet: www.globegarden.org oder www.facebook.com/globegarden
Telefon: 044 536 55 32 oder 043 243 06 49
Video: http://www.youtube.com/watch?v=00-htag3HCE

Über globegarden:
Die gemeinnützige nicht gewinnorientierte Organisation wurde im Jahr 2008 mit Sitz in Zürich gegründet. Die Gruppe ist Mitglied bei Erfolgsfaktor Familie, Stimme Q, Alliance F, Kompetenznetzwerk für frühe Kindheit und dem Netzwerk Kinderbetreuung. Die Organisation ist zertifiziert für das Qualitätsmanagement der Krippen basierend auf ISO 9001 mit dem Gütesiegel International Education Excellence. Die pädagogische Grundhaltung ist geprägt von sprachlicher Frühförderung im Elementarbereich und berücksichtigt neben der Persönlichkeitsentwicklung, die soziale, emotionale, kognitive und kinästhetische Entwicklung ab dem Säuglingsalter. Der Beirat setzt sich unter anderen zusammen aus Prof. Sonja Perren, Lehrstuhl für Frühe Kindheit der Universität Konstanz / Pädagogische Hochschule Thurgau, Carolina Müller-Möhl, die der Leitung der Stiftung Pestalozzianum für Jugend, Bildung, Dialog angehört und Monika Bütler, welche die Studie „Arbeiten lohnt sich nicht – ein zweites Kind noch weniger“ publizierte.

Bericht, Global Shapers (World Economic Forum):
http://www3.weforum.org/docs/WEF_NewsletterSchweiz_August2012_DE.pdf (Seite 9)

Kontaktadresse:
globegarden
Verwaltung
Jenatschstrasse 1
8002 Zürich

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1338451

Erstellt von an 29 Mrz 2016. geschrieben in Bildung/Job. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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