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Rettungsgasse klar geregelt





Bei einem Stau auf der Autobahn oder einer mehrspurigen Schnellstraße, ist meist irgendetwas passiert. Dann müssen Polizei und Rettungsdienste die Unfallstelle so schnell wie möglich erreichen können. Aus diesem Grunde schreibt die Straßenverkehrsordnung vor, dass die in den Stau geratenen Verkehrsteilnehmer eine Rettungsgasse bilden. Nach Informationen des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) war bislang nicht klar, wo die Rettungsgasse freizuhalten ist. Seit Anfang 2017 ist dies eindeutig geklärt. Laut KS gilt: Fahrzeuge auf der linken Spur müssen ganz nach links an den Grünstreifen fahren, alle anderen müssen sich so weit wie möglich rechts halten.
Bei einer zweispurigen Autobahn oder Schnellstraße ist das relativ einfach. Aber auch bei drei- oder vierspurigen Fahrbahnen kann es jetzt keine Unklarheit mehr geben: Nur die auf der linken Spur halten sich links, alle anderen fahren soweit nach rechts, dass zwischen der linken und der Spur daneben eine ausreichend breite Rettungsgasse frei bleibt. Befahren dürfen die Rettungsgasse nur Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Krankenwagen, Arzt- und Abschleppfahrzeuge. Anderen ist die Durchfahrt untersagt. Bei Nichtbeachtung kostet es mindestens 20 Euro.
Übrigens ist die Rettungsgasse nicht nur dann erforderlich, wenn ein Unfall zum Stau geführt hat. Auch bei Schritttempo oder stockendem Verkehr müssen Autofahrer die freie Durchfahrt von Einsatzfahrzeugen gewährleisten. Wichtig: Selbst wenn vorausfahrende Verkehrsteilnehmer noch keine Rettungsgasse gebildet haben, ist jeder Einzelne verpflichtet, mit dem Aufbau einer Rettungsgasse zu beginnen.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit rund 550.000 Mitgliedern der drittgrößte Automobilclub in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1445409

Erstellt von an 17 Jan 2017. geschrieben in Auto/Verkehr. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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