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Rheinische Post: Chefin der Rentenversicherung fordert Versicherungspflicht für Selbstständige





Die Chefin der Deutschen Rentenversicherung,
Gundula Roßbach, fordert, die Selbstständigen in die
Versicherungspflicht einzubeziehen. „Ich würde eine
Versicherungspflicht für Selbstständige begrüßen – auch im Interesse
der Selbstständigen“, sagte sie der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Selbstständige sind
überproportional von Altersarmut bedroht. Fast vier Prozent von ihnen
sind im Alter auf Grundsicherung angewiesen, aber nur rund zwei
Prozent der ehemals abhängig Beschäftigten.“

Mütterrente und Rente mit 63 seien dagegen keine Mittel gegen
Altersarmut. „In den Fällen, in denen die Mütterrente vollständig auf
die Grundsicherung angerechnet wird, hilft sie armen Rentnerinnen
wenig. Und die Rente mit 63 nutzen vor allem Männer, die lückenlos
erwerbstätig waren und gut verdient haben.“

Gleichwohl sei das Interesse an der Rente mit 63 hoch. „2015
hatten wir 247.000 Anträge auf die neue Rente ab 63, 2016 lagen wir
mit 241.000 Anträgen geringfügig darunter. Seit Inkrafttreten des
Gesetzes im Juli 2014 bis Ende letzten Jahres haben wir 695 000
Anträge bekommen. Das liegt innerhalb unserer Erwartungen“, so
Roßbach.

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 8 Apr 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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