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Rheinische Post: Den Rockern die Geschäfte vermiesen Kommentar Von Matthias Beermann





Mehr als 2000 Mitglieder haben die sechs großen
Rockerclubs, die in Nordrhein-Westfalen präsent sind. Die Zahl mag
zwar nicht imponierend wirken, aber das Gewaltpotenzial der Gangs ist
immens. Und es ist in den vergangenen Jahren nicht gelungen, die
Szene einzudämmen. Im Gegenteil: Sie ist größer und vielfältiger
geworden. Neue Clubs versuchen, sich ein Revier zu erobern. Konflikte
sind dabei programmiert, und wenn die eskalieren, kann es schnell
Tote geben, darunter auch Unbeteiligte. Die meisten Gangs sind tief
in die organisierte Kriminalität verstrickt: Prostitution, Drogen-
und Waffenhandel. Hier muss man sie treffen. Nicht Kutten- und
Symbolverbote, mit denen der letzte NRW-Innenminister Ralf Jäger sich
als Rocker-Schreck inszenierte, sondern gezielte Schläge gegen ihre
Einnahmequellen setzen den Gangs wirklich zu. Es ist daher wichtig,
dass die Polizei durch ständige Kontrollen den Druck auf die Szene
aufrechterhält. Aber am Ende lässt sich die Rocker-Kriminalität nur
über die Staatsanwaltschaften wirksam bekämpfen. Beweise müssen
gesammelt werden, die es erlauben, Täter und Drahtzieher hinter
Gitter zu bringen. Das ist schwer, es ist mühsam. Aber nur so geht
es.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 27 Aug 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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