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Rheinische Post: In der Union gärt es Kommentar Von Eva Quadbeck





Seit den herben Verlusten bei der
Bundestagswahl sind CDU und CSU in einer schweren Krise. Beide
Parteien brauchen eine Erneuerung – personell, inhaltlich und
strategisch. Doch dazu sind sie unfähig. Denn Regierungsverantwortung
und echte Reformen in der Partei lassen sich kaum miteinander
vereinbaren. Auch der SPD ist dies nicht gelungen, solange sie
Kanzler-Partei war. Zudem ist Merkel nicht der Typ, der das Risiko
einer Neuaufstellung eingeht. Für sie müsste schon eine schwere
parteipolitische Krise eintreten, um die Probleme bei der Wurzel zu
packen – so wie seinerzeit die CDU-Spendenaffäre. In ihrem aktuellen
Zustand wirken die Schwesterparteien nicht wirklich regierungsfähig –
jedenfalls nicht in einem komplizierten Bündnis. Es ist schon
peinlich, wenn so gegensätzliche Partner wie FDP und Grüne
diszipliniert dafür bereitstehen, der Union zur erneuten
Kanzlerschaft zu verhelfen, während sich CDU und CSU zum x-ten Mal
seit Ausbruch der Flüchtlingskrise treffen wollen, um eine gemeinsame
Linie zu finden.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 1 Okt 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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