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Rheinische Post: Kommentar: Bei der Geburt nicht sparen





Seit Jahren verschlechtern sich durch
Kostendruck der Kliniken und zu geringe Besetzung mit Hebammen die
Bedingungen für werdende Mütter. Wir können es uns aber nicht
leisten, ausgerechnet bei der Geburt eines Menschen zu sparen. Die
medizinischen Leitlinien geben vor, dass für eine Gebärende eine
Hebamme zur Verfügung stehen soll. Es ist höchste Zeit, dass diese
medizinische Leitlinie verbindlich wird und ihre Umsetzung im Alltag
auch schlicht kontrolliert wird. Die Krankenhausreform muss beim
Thema Entbindungen nachgebessert werden. Der Bund sollte auf
Grundlage aktueller Geburtenzahlen den Bedarf an Hebammen verbindlich
festschreiben. Die Länder wiederum müssen dafür sorgen, dass diese
Personalschlüssel in ihre Krankenhausplanung eingepreist werden.
Hilfreich für Mütter und Kinder wäre es zudem, den freiberuflich
arbeitenden Beleghebammen das Leben wieder leichter zu machen und sie
noch stärker bei ihren hohen Berufshaftpflicht-Versicherungsprämien
zu entlasten. Da sie die Mütter vor, während und nach der Geburt
begleiten, kann ein wertvolles Vertrauensverhältnis zum Nutzen von
Mutter und Baby entstehen.

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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 20 Mrz 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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