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Rheinische Post: Kommentar / Brexit muss wehtun = Von Antje Höning





Immerhin eins hat die Premierministerin
gezeigt: Eine Theresa Maybe, eine Miss Unentschlossen, ist sie nicht.
Endlich hat sie ihre Position klar gemacht: Die Briten wollen einen
harten Brexit. Damit hat May schon mal die Ansage der Europäer
akzeptiert, die vor Rosenpicken warnen. Das ist konsequent. Wer wie
die Briten die Freizügigkeit der Arbeitnehmer ablehnt, kann auch
nicht länger von der Freiheit für Waren und Dienstleistungen
profitieren. Der Binnenmarkt ist nur ganz zu haben – oder gar nicht.
Zugleich macht May klar, dass die Briten die EU, nicht aber Europa
verlassen. Das ist mit Blick auf die Nato, aber auch für die
wirtschaftliche Zusammenarbeit wichtig. Nun kann verhandelt werden.
Für die Briten besteht dabei die Gefahr, dass ihre Wirtschaft und der
Finanzplatz London am Ende viel mehr verlieren werden als der Rest
Europas. Denn bei den nun nötigen Freihandelsabkommen muss Europa die
britische Wirtschaft deutlich schlechter stellen als bisher. Sonst
kommen noch andere EU-kritische Staaten auf den Geschmack und wollen
ihren Austritt. Der Brexit muss den Briten wehtun.

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 17 Jan 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

1 Kommentar für “Rheinische Post: Kommentar / Brexit muss wehtun = Von Antje Höning”

  1. Sehr geehrte Frau Höning,

    ich teile zwar des Öfteren nicht ihre politischen Meinungen, im vorliegenden Fall „Brexit muss weh tun“ aber ausdrücklich.

    Als „Zoon politikon“ trage ich seit Jahren die Auffassung vor mir her, dass die Wählerinnen und Wähler mit ihrem Wahlverhalten auch „Pleite gehen können müssen“. Wer nach seinem Bauch (im Original die Forderung von Beppe Grillo) und/oder seiner Wut wählt, muss nachher auch die Folgen ausbaden – beispielsweise den Bankrott des italienischen Staates – und kann nicht quasi in Eigenabsolution „böse Mächte“ oder irgendwelche Politiker im fernen Rom, Berlin oder Brüssel dafür verantwortlich machen. Konkret: „Dumpfes Wahlverhalten“ muss später richtig weh tun können – sonst lernen die Leute nichts daraus!

    Mit freundlichen Grüßen – Klaus Löhrlein

    PS: Bitte nicht namentlich zitieren!

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