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Rheinische Post: Kommentar / Härtere Sanktionen = Von Kirsten Bialdiga





Nun stehen also wieder einmal Stahlhersteller
unter Kartellverdacht. Dabei ist es erst gut vier Jahre her, dass der
spektakuläre Fall der sogenannten Schienenfreunde mit einem Bußgeld
von rund 100 Millionen Euro endete. Und der neuerliche Fall ist nur
eines von mehreren Verfahren, das zurzeit die Bonner Wettbewerbshüter
im Stahl beschäftigt. Auffällig ist, dass es oft die
Lieferbeziehungen zur Autoindustrie sind, die zu Ermittlungen führen.
Auto und Stahl – es sind gerade diese Traditionsbranchen, die für
Wettbewerbsabsprachen besonders anfällig sind. Die Furcht vor den
Folgen kriminellen Verhaltens ist dort offenbar geringer ausgeprägt
als der Nutzen, den sich Manager von einem Kartell oder anderen
Betrügereien erhoffen. Es spricht daher viel dafür, dass die
bisherigen Strafen nicht wirksam genug sind. Mit höheren Bußgeldern
allein ist es allerdings nicht getan. So lange Betrüger so glimpflich
davon kommen, wie es sich jetzt in der Diesel-Affäre abzeichnet,
werden Sanktionen weiterhin keine abschreckende Wirkung entfalten.

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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 4 Sep 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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