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Rheinische Post: Kommentar: Notfallversorgung besser verzahnen





Bei der Notfallversorgung müssen im Dienste der
Patienten die getrennten Strukturen von Kliniken und Praxis-Ärzten
endlich beendet werden. Die zentrale Rufnummer der Praxis-Ärzte ist
eine hilfreiche Einrichtung für die Orientierung der Patienten. Der
Weisheit letzter Schluss ist sie aber noch nicht. Vielmehr müssen
Kliniken und Praxis-Ärzte für die Zeiten außerhalb der offiziellen
Sprechstunden enger zusammenrücken. Da die Mehrheit der Versicherten
im Zweifelsfall ein Krankenhaus ansteuert, liegt es nahe, gemeinsame
Notfallzentren an den Kliniken anzusiedeln. Und nur so ist es
möglich, dass schwere Fälle von der Praxis-Ambulanz reibungslos in
die umfassende Versorgung einer Klinik wechseln. Es kann eigentlich
nicht so schwer sein, Kompetenzen und Honorarvergabe pragmatisch
aufzuteilen. Zumutbar ist die Pflicht zur Kooperation jedenfalls für
Praxis-Ärzte und Kliniken. Wenn dieser Schritt gelingt, kann auch die
nächste von den Ärzten geforderte Stufe umgesetzt werden: Wer am
Wochenende oder nachts ärztliche Hilfe benötigt, wendet sich dann nur
noch an eine Notrufnummer, unter der es kompetente Beratung und im
Notfall schnelle Entscheidungen gibt.

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 11 Okt 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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