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Rheinische Post: KOMMENTAR Schröders Irrtum





Von Martin Bewerunge

Gestatten: Schröder, Gerhard, Rentner. Den Altkanzler lassen wir
mal weg. Hat absolut nichts zu tun mit dem neuen Posten im
Aufsichtsrat von Rosneft. Der Job ist reine Privatsache. So stellt es
der 73-Jährige dar. Vielleicht stellt er es sich auch so vor. Aber so
ist es nicht. Gerhard Schröder ist kein fideler Ruheständler, dem vom
größten Ölförderer der Welt ein Zubrot angeboten wurde. Vielmehr ist
seit gestern ein ehemaliger Kanzler der Bundesrepublik in die Spitze
eines Staatskonzerns aufgerückt, der das System Putin verkörpert. Als
ehemaliger deutscher Regierungschef betont Schröder gern, wie wichtig
gute Beziehungen zu Russland sind. Damit hat er sogar recht: Russland
sollte nicht auf seinen Präsidenten reduziert werden. Solange dieses
Land aber von einem skrupellosen Völkerrechtsbrecher regiert wird,
wie Putin einer ist, bleibt dem Westen keine Wahl. Sanktionen sind
das einzige Mittel, um klarzumachen, dass es so nicht geht. Bei
Rosneft ist Schröder Aushängeschild, Kumpel eines
Demokratieverächters. In puncto Entspannungspolitik, die er
vielleicht glaubt zu betreiben, kann vor allem einer entspannt sein:
er selbst.

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Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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Erstellt von an 29 Sep 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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