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Rheinische Post: Kommentar / Umdenken im Wald = Von Jörg Isringhaus





Vor zehn Jahren hat einer der folgenschwersten
Orkane in Deutschland wieder einmal gezeigt, wie hilflos die Menschen
den Naturgewalten gegenüberstehen. Vor allem, wenn sie, wie die
Waldbauern, unvorbereitet getroffen werden. Ihre Fichten-Monokulturen
waren, wie sich damals verheerend zeigte, „Kyrill“ nicht gewachsen.
Nur: Die Väter hätten Vorbereitungen treffen müssen, möglicherweise
auch schon die Großväter. Sie hätten auf widerstandsfähigere Bäume
setzen müssen – nach dem Zweiten Weltkrieg, als großflächig
aufgeforstet wurde. Viele Bauern von heute versuchen nun, die Fehler
ihrer Vorfahren nicht zu wiederholen, um ihren Kindern und
Kindeskindern eine Ernte zu ermöglichen. Dass dabei ökologische und
ökonomische Interessen aufeinanderprallen, ist unausweichlich. Auch
Waldbauern müssen leben, und Nadelhölzer sind lukrativ. Deshalb
werden die Fichten auch nicht vollständig verschwinden. Aber es
findet ein klares Umdenken hin zu biologischer Vielfalt statt. Das
kommt nicht nur den Wäldern zugute, sondern auch den Menschen, die
von und in ihnen leben.

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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 17 Jan 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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