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Rheinische Post: Kommentar / Verdis Verweigerung = Von Maximilian Plück





Das Anliegen der Gewerkschaft Verdi, die
Arbeitsbedingungen für das pflegende Personal in den Kliniken zu
verbessern, ist nachvollziehbar. In vielen Krankenhäusern arbeiten
die Beschäftigten am Limit. Ein gefährlicher Zustand. Nicht
nachvollziehbar ist allerdings, dass sich Verdi partout weigert, beim
Dritten Weg mitzumachen. Denn das Bundesarbeitsgericht hat in seinem
Urteil 2012 ausdrücklich erklärt, dass diese Form der Lohnfindung
zulässig ist – vorausgesetzt, die Ergebnisse werden konsequent
angewandt und die Gewerkschaften ordentlich beteiligt. Allen
Beteuerungen zum Trotz nimmt man es Verdi nicht ab, dass hinter dem
Streik in der katholischen Einrichtung am Ende nicht doch mehr steckt
als nur der Wunsch nach einer stärkeren Entlastung des
Pflegepersonals. Es ist in Verdis Interesse, wenn der Träger mit
arbeitsrechtlichen Konsequenzen gegen die Streikenden vorginge. Denn
das eröffnete der Gewerkschaft den Klageweg, um das System ein
weiteres Mal anzugehen. Diesen Gefallen sollten die Arbeitgeber Verdi
nicht tun.

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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 29 Okt 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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