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Rheinische Post: Mehr Zeit für die Rentenangleichung Kommentar Von Eva Quadbeck





Die Rentenangleichung in Ost und West ist
unausweichlich. Sie ist Teil der Wiedervereinigung. Solange die
Rentenwerte in beiden Teilen Deutschlands unterschiedlich hoch
liegen, werden auch die Neid-Debatten nicht enden. Allerdings gibt es
keinen Zeitdruck, den Prozess schnell abzuschließen. Die Renten in
Ost und West haben sich während der DDR-Zeit 45 Jahre lang
auseinander entwickelt. Es wäre für die Ostdeutschen zumutbar, wenn
die Angleichung ähnlich lange dauerte, zumal ihre Renten ja heute
schon höher liegen als die Renten im Westen. Dieses Argument darf man
aber nicht alleine stehen lassen: Der Wohlstand der Senioren ist
dennoch im Westen größer, da die Ruheständler dort häufig noch über
andere Einnahmen als die Rente verfügen oder Wohneigentum besitzen.
Der eigentliche Fehler wurde Anfang der 90er Jahre gemacht, als mit
der Zusammenlegung der Rentensysteme besiegelt wurde, dass diese
Einheit aus der Sozialkasse finanziert werden soll. Dieser Fehler
lässt sich heute nicht mehr rückgängig machen. Man sollte ihn
allerdings nicht fortsetzen, indem man nun auch die Angleichung der
Ost-Renten erneut zum Teil aus der Rentenkasse finanziert.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 15 Jan 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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