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Rheinische Post: NRW-Medienstaatssekretär sieht Werbung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen vor dem Aus





NRW-Medienstaatssekretär Marc Jan Eumann (49)
hat ein Interesse daran, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk
werbefrei wird. „Die Landesregierung verfolgt den stufenweisen
Ausstieg aus Werbung und Sponsoring für den öffentlich-rechtlichen
Rundfunk, weil sie davon überzeugt ist, dass mit der Umstellung auf
die Haushaltsabgabe eine sichere Finanzierungsgrundlage inklusive
Entwicklungsgarantie gewährleistet ist“, sagte Eumann der in
Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Man
strebe eine bundeseinheitliche Regelung an – deshalb sei dies nicht
im Entwurf des neuen WDR-Gesetzes verankert, das heute in den Landtag
eingebracht wird. „Würde man ARD und ZDF heute erfinden, würde man
sie ohne Werbung erfinden, weil man die Finanzierung allein über die
Haushaltsabgabe stemmen könnte. Die Zeiten von Werbung im
öffentlich-rechtlichen Programm sind gezählt!“ Die Sender haben
ihren Finanzbedarf angemeldet, nun stellt die KEF entsprechende
Berechnungen an und macht einen Vorschlag, der dann den Ländern
vorgelegt wird. Die Länder entscheiden, wenn die Berechnungen im
Frühjahr vorliegen, so Eumann.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Kurz-URL: http://www.88news.de/?p=1268927

Erstellt von an 30 Sep 2015. geschrieben in Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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