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Rheinische Post: Rente mit Augenmaß Kommentar Von Eva Quadbeck





In den vergangenen zwei Jahren legte die
durchschnittliche Erwerbsminderungsrente deutlich zu. Die Bezieher
dieser Leistung stehen dennoch weiterhin schlecht da. Ihre
Altersbezüge liegen im Schnitt unter dem, was ein schwer erkrankter
Arbeitnehmer noch im Jahr 2000 erwarten konnte. Das ist ein Skandal.
Denn wer wegen Krankheit seinem Job nicht mehr nachgehen kann, hat
auch sonst keine Chancen, sich neue Einkommensquellen zu erschließen.
Er ist auf die Solidarität der Gemeinschaft angewiesen. In dieser
Wahlperiode haben Union und SPD Milliarden-Summen in der
Rentenversicherung mit der Gießkanne verteilt. Dort, wo Menschen
wirklich zusätzliche Leistungen benötigen, gab es nur einen sehr
bescheidenen Aufwuchs. Es ist an der Zeit, Rentenpolitik mit mehr
Augenmaß zu gestalten. In einer Gesellschaft, in der immer weniger
junge Menschen für die Versorgung immer mehr älterer Menschen
aufkommen müssen, ist eine zielgenaue Rentenpolitik umso dringlicher.
Hoffentlich berücksichtigt dies die nächste Rentenkommission.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 14 Sep 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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