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Rheinische Post: Spaniens Wunden Kommentar Von Godehard Uhlemann





Spanien steht vor einer existenziell
entscheidenden Woche. Sollte der Senat in wenigen Tagen grünes Licht
für den kompromisslosen Kurs von Ministerpräsident Mariano Rajoy
geben, dann wird die auf Unabhängigkeit fixierte Regionalregierung in
Barcelona entmachtet und die Region gleichsam unter Vormundschaft
gestellt. Doch mit diesem Tag und mit der politischen Weichenstellung
ist das Problem längst nicht vom Tisch. Madrid wird tiefe und vor
allem schmerzende Wunden heilen müssen, das geht nur über eine
spürbare Verbesserung des Autonomiestatuts. Dazu ist auch die
sozialistische Opposition bereit. Das hätte dann aber auch positive
Signalwirkung für andere Regionen. Voraussetzung ist eine echte
Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten. Der Konflikt mit Katalonien
geht auch die EU an. Die Zentrifugalkräfte sind in den letzten Jahren
gewachsen. Die Europäische Union als das erfolgreichste
Friedensprojekt aller Zeiten ist in Gefahr, weil der
Gemeinschaftsgeist merkbar schwächer wird. Dieser Trend muss
aufgehalten werden.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 22 Okt 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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