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Nach Amoklauf: Afghanen widersprechen Einzeltäter-These

Das afghanische Parlament hat der Darstellung widersprochen, dass der Amoklauf in einem afghanischen Dorf, bei dem 16 Menschen getötet wurden, von einem Einzeltäter begangen worden sei. Die Untersuchung einer Parlamentskommission habe ergeben, dass "mehr als ein Dutzend Soldaten" die Dorfbewohner getötet und ihre Leichen verbrannt hätten, sagte der Abgeordnete Nahim Lalai Hamidsai am Sonntag. "Alle Dorfbewohner, mit denen wir gesprochen haben, sagten, dass 15 b

Öffentlicher Dienst vor zweiter Warnstreikwelle

Der öffentliche Dienst steht vor einer zweiten Warnstreikwelle. Ab Montagmorgen müssen sich die Bundesbürger erneut auf massive Einschränkungen in Krankenhäusern und Kindertagesstätten, im Nahverkehr sowie bei der Müllabfuhr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi kündigte für den Montag Warnstreiks in Niedersachsen und Bremen an, am Dienstag werden Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Baden-Württemberg und Bayern ihre Arbeit niederlege

Über 20.000 Menschen demonstrieren gegen Erdogan

In Bochum haben am Samstag über 20.000 Menschen gegen den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan demonstriert. Die Demonstranten protestierten insbesondere gegen die Auszeichnung Erdogans mit dem "Steiger Award", einer Auszeichnung für Menschlichkeit und Toleranz. Zuvor hatte Erdogan seine Teilnahme an der Preisverleihung am Samstagabend überraschend abgesagt und dies mit dem Absturz eines türkischen Militärhubschraubers in Afghanistan be

Viele Tote und Verletzte bei Explosionen in Damaskus

Bei zwei Explosionen in der syrischen Hauptstadt Damaskus sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtet das staatliche syrische Fernsehen. Knapp 100 weitere Personen seien verletzt worden. Die Detonationen ereigneten sich vor dem Sitz der Kriminalpolizei und vor einem Geheimdienstgebäude. In ersten Berichten war von Autobomben die Rede. Syrische Staatsmedien machten "Terroristen" für die Vorfälle verantwortlich. In Syrien geht das Regime von Assad seit ei

Grünen-Politiker Koenigs unterstützt Abzug der ausländischen Truppen aus Afghanistan

Der Grünen-Politiker Tom Koenigs hat sich nach dem Amoklauf eines US-Soldaten, der am Wochenende 16 afghanische Zivilisten getötet hatte, für den Abzug der ausländischen Truppen aus Afghanistan ausgesprochen. Der Amoklauf zeige sehr deutlich, dass die "Uhr für internationale Truppen in Afghanistan abläuft", betonte Koenigs am Montag im Deutschlandfunk. Der frühere UNO-Beauftragte zitierte im Interview den Sicherheitsberater Afghanistans, Rangin Dadfar

Tunesischer Premier verlangt Grünhelme in Syrien

Der tunesische Premierminister Hamadi Jebali hat sogenannte Grünhelme gefordert, um mit diesen ausschließlich aus arabischen Soldaten bestehenden Einheiten Frieden in Syrien zu schaffen. "Die tägliche Schlachterei in syrischen Städten und Dörfern übersteigt bei Weitem alles, was es unter unserem Diktator Ben Ali gegeben hat", sagte Jebali dem Nachrichtenmagazin "Focus". Waffenlieferungen an die syrische Opposition seien keine Lösung: "

Sprecher des Syrischen Nationalrates fordert mehr Hilfe für Oppositionelle

Der Sprecher des Syrischen Nationalrates in Kairo, Bassam Ishak, hat für die Syrer mehr Hilfe zur Selbstverteidigung gefordert. "Das Regime greift, wie jeder weiß, Zivilisten an, und zwar mit Hightech-Waffen. Diese Menschen müssen verteidigt werden", sagte Ishak der Wochenzeitung "Die Zeit". "Wenn ein Panzer Wohngebäude angreift, braucht man doch Mittel, um ihn unschädlich machen zu können. Es geht uns lediglich um Selbstverteidigung",

Proteste nach Präsidentenwahl in Russland

Nach der Wahl von Wladimir Putin zum russischen Präsidenten hat es am Montag in mehreren Städten Russlands Proteste gegeben. In der Hauptstadt Moskau waren bis zu 20.000 Menschen zu einer Kundgebung zusammen gekommen. In St. Petersburg demonstrierten rund 1.500 Putin-Gegner. In beiden Städten wurden hunderte Demonstranten verhaftet. Nachdem in St. Petersburg Molotowcocktails auf Polizeiwagen geworfen worden seien, wurden 300 Menschen festgenommen, hieß es laut der Agentur In

Russland nach der Wahl: Urteil gegen Chodorkowski wird überprüft

Einen Tag nach der Präsidentschaftswahl in Russland, die Wladimir Putin mit rund 64 Prozent für sich entschieden hatte, hat der noch amtierende Amtsinhaber Dmitri Medwedew angekündigt, das Urteil gegen den Kreml-Kritiker Michail Chodorkowski überprüfen zu lassen. Das teilte der Pressedienst des Kreml am Montagmorgen mit. Medwedew habe die Staatsanwaltschaft angewiesen, das Urteil zu überprüfen. Auch Urteile gegen andere Verurteilte sollen auf den Prüfstand

Tunesien will syrischem Präsidenten Assad offenbar Asyl gewähren

Tunesien will dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad offenbar Asyl gewähren. Dies berichtet die tunesische Zeitung "La Presse" vorab und beruft sich dabei auf ein Interview mit dem tunesischen Präsidenten Moncef Marzouki. Das Angebot gelte demnach auch für Assads Familienmitglieder sowie für weitere Mitglieder der syrischen Regierung. "Wir werden dem syrischen Staatschef Baschar al-Assad Asyl gewähren, wenn dies zur Einstellung des Blutvergie&szli

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