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Schwäbische Zeitung: Scholl-Aus bleibt inkonsequent – Ein Kommentar zum Aus von Mehmet Scholl als TV-Experte





Schon als Spieler war Mehmet Scholl alles
andere als angepasst. Ähnlich freigeistig wie auf dem Platz
interpretierte er auch seine Rolle abseits des Rasens – man erinnere
sich nur an den Spruch mit den Grünen und den Bäumen. Dieser
Charakterzug war jedem bekannt, trotzdem – oder gerade deshalb –
wurde er einst von der ARD als Experte ausgewählt und später zum
streitbaren Part eines preisgekrönten Duos.

Dass Scholl gerne übers Ziel hinausschießt und pointiert raushaut,
was er denkt, machte ihn für viele sympathisch. Ob sein Vorgehen beim
Confed-Cup nun klug war, bleibt dahingestellt. Einen Doping-Beitrag
zu verhindern war nie seine Intention, vielmehr fand er ihn falsch
platziert. Dass er dies äußerte – legitim, dass ihn die ARD dafür
zurechtstutzte, ihr gutes Recht. Was folgte, war ein kleiner
Zickenkrieg, der beigelegt schien. Was für die Wende verantwortlich
war, bleibt im Dunkeln. Wahrscheinlich wurde Scholl wieder sein
Mundwerk zum Verhängnis. Schade für die Zuschauer. Zumindest vorerst.
Denn ein Scholl wird sich auch in Zukunft nicht den Mund verbieten
lassen.

Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 0751/2955 1500
redaktion@schwaebische-zeitung.de

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Erstellt von an 10 Aug 2017. geschrieben in Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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