Home » Kultur » SMARAGDGRÜN mit FBW-Prädikat im Kino/Für die Jury ist der Abschluss der Edelstein-Trilogie „spannendes Abenteuerkino, das die Kinoserie zu einem krönenden Abschluss bringt.“

SMARAGDGRÜN mit FBW-Prädikat im Kino/Für die Jury ist der Abschluss der Edelstein-Trilogie „spannendes Abenteuerkino, das die Kinoserie zu einem krönenden Abschluss bringt.“





Im Jahr 2013 startete mit RUBINROT die
Verfilmung des ersten Teils der sogenannten „Edelstein-Trilogie“ von
Kerstin Gier in den deutschen Kinos und sorgte für einen großen
Kassenerfolg. Nun, drei Jahre später, erobert, nach SAPHIRBLAU im
Jahr 2014, mit SMARAGDGRÜN der dritte und damit letzte Teil die
Kinoleinwände.

Inhaltlich setzt der Film in der Handlung direkt beim Vorgänger
an. Gwendolyn ist es gelungen, den gestohlenen Chronographen
wiederzuholen, natürlich auch durch die Unterstützung ihrer treuen
Freunde, ihrer Familie – und Gideon, in den sie auch jetzt noch
unsterblich verliebt ist und der sie doch so sehr verraten hat. Nun
aber, nach Hause zurückgekehrt, muss Gwendolyn sich bald schon mit
dem Grafen von Saint Germain auseinandersetzen. Denn der will den
Chronographen ebenfalls besitzen und mit seiner Hilfe den
geschlossenen Blutkreis der Zeitreisenden für sich nutzen. Er weiß:
Wer die Macht über den Chronographen besitzt, der wird unsterblich
sein.

Wie auch schon Teil 1 und 2 hat auch SMARAGDGRÜN die fünfköpfige
Expertenrunde der FBW als „Jugend- und Fantasyfilm“ überzeugt. Die
Jury hob die Wandlungsprozesse der Figuren hervor, die sich im
dritten Teil der Reihe entfalten. „Gwendolyn wird endgültig zur
Rebellin, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt, ihre Cousine
Charlotte wandelt sich von der konventionell schönen gehorsamen
Dienerin der Loge zur Zweiflerin und letztlich ihrerseits aufmüpfigen
jungen Frau, die sich nicht instrumentalisieren lassen will und
Gideon wird zum smarten Abenteuerhelden.“ Für die Jury der FBW lag
hier eine deutliche Stärke des Films, denn so gelinge es ihm, „durch
die Darstellung der Handlungsmacht der weiblichen Figuren sehr
zeitgemäße Frauenbilder zur Darstellung zu bringen“. Aber auch an
Romantik „fehle es nicht“. Hier lobte die Jury, dass diese Momente
sehr „sensibel in Szene gesetzt“ seien. Gerade in Bezug auf die
anvisierte Zielgruppe bescheinigte die Jury SMARAGDGRÜN eine
gelungene Arbeit. „Alle Hauptfiguren sind überzeugend gespielt und
weisen ein hohes Identifikationspotential für die Zielgruppe auf.“ In
ihrer Begründung für das Prädikat „wertvoll“, das die Jury einstimmig
vergab, kam sie zu dem Schluss: „Insgesamt ist SMARAGDGRÜN ein
spannendes, in der Kameraarbeit hochwertiges und stimmig
ausgestattetes Stück Abenteuerkino, das die Kinoserie zu einem
krönenden Abschluss bringt.“

Auch die Jugend Filmjury der FBW empfiehlt SMARAGDGRÜN mit
insgesamt 3,5 Sternen „für Jugendliche ab 12 Jahren“. Auch hier ist
die Identifikation mit der Zielgruppe ein wichtiges Argument, denn:
„Der Film stellt für Jugendliche viele interessante Fragen.“ In ihrem
Begründungstext lobt die jugendliche Expertenrunde das überzeugende
Spiel der Darsteller, die „fantasievolle Liebesgeschichte“, die
Special-Effects, die Kamera und auch die Montage.

Prädikatsfilme der kommenden Woche: Der deutsche Erfolg aus
Cannes, Maren Ades TONI ERDMANN; Sönke Wortmanns Kompilationsfilm
DEUTSCHLAND. DEIN SELBSTPORTRÄT und der Animationsspaß MULLEWAPP. DAS
KINO-ABENTEUER.

Mehr Informationen zu aktuellen und kommenden FBW-Empfehlungen
unter www.fbw-filmbewertung.com.

Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) zeichnet
herausragende Filme mit den Prädikaten wertvoll und besonders
wertvoll aus. Über die Auszeichnungen entscheiden unabhängige Jurys
mit jeweils fünf Filmexperten aus ganz Deutschland. Die FBW bewertet
die Filme innerhalb ihres jeweiligen Genres.

Die Jugend Filmjurys der FBW sind mit 10-14-jährigen Schülerinnen
und Schülern besetzt. Sie sind an insgesamt acht Standorten in
Deutschland etabliert und sichten vor Kinostart das Filmprogramm für
5-14-jährige.

Prädikatsfilme vom 7. Juli 2016

Smaragdgrün

Spielfilm, Fantasy, Jugendfilm. Deutschland 2016.

Mithilfe ihrer Freunde und Familie hat Gwendolyn es geschafft, den
gestohlenen Chronographen ausfindig zu machen. Doch zurück in der
Gegenwart kann sie diesen Erfolg nicht lange genießen. Zu tief ist
der Kummer, von Gideon verraten worden zu sein. Zudem ist der Graf
von Saint Germain darauf aus, den Chronographen und den geschlossenen
Blutkreis der Zeitreisenden für sich zu nutzen. Und wer die Macht
über den Chronographen besitzt, der wird unsterblich sein. Gwendolyn
ist entschlossen, dies zu verhindern. Auch wenn das bedeutet, wieder
mit dem Menschen zusammen durch die Zeit zu reisen, der ihr das Herz
gebrochen hat. Und in den sie unsterblicher denn je verliebt ist. Das
Finale der Edelstein-Trilogie wird den Erwartungen der Fans der Reihe
in jeder Minute gerecht. Die Handlung setzt direkt nach dem zweiten
Teil der Reihe, SAPHIRBLAU, ein und entführt den Zuschauer in weitere
abenteuerliche Zeitreisen, die wie immer auch mit einer großen
Portion augenzwinkerndem Humor gewürzt sind. So erfährt man zum
Beispiel, woher große Denker der Vergangenheit tatsächlich ihre
Inspiration erfahren haben. Ausstattung und Inszenierung der
temporeichen Actionsequenzen lassen keine Wünsche offen und können
sich auf höchstem Standard auch mit internationalen Produktionen
messen. Selbstverständlich dreht sich alles erneut um Gwendolyn und
Gideon, die immer noch ein wunderbares Traumpaar abgeben und deren
wunderschöne und hochdramatische Liebesgeschichte für viele große
romantische Leinwandmomente sorgt. Maria Ehrich spielt überzeugend,
wie sehr Gwendolyn an ihrer Aufgabe gereift ist. Sie ist eine starke,
selbstbewusste Heldin, die genau weiß, was sie kann und wo ihre
Stärken liegen. Sie wird so zur ebenbürtigen Partnerin von Gideon,
den Jannis Niewöhner mit Charme und Charisma verkörpert. Um die
beiden herum agiert ein tolles Ensemble, das mit Spielfreude erneut
in die bekannten Rollen schlüpft. Mit SMARAGDGRÜN ist Regisseur Felix
Fuchssteiner und der Co-Regisseurin und Drehbuchautorin Katharina
Schöde der perfekte Abschluss der Edelstein-Trilogie nach Kerstin
Gier gelungen. Zeitlos gutes deutsches Fantasykino, dessen
überzeugende Mischung aus Action, Humor und Romantik nicht nur die
Fans der Reihe begeistern wird.

http://www.fbw-filmbewertung.com/film/smaragdgruen

http://www.jugend-filmjury.com/film/smaragdgruen

Pressekontakt:
Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
Schloss Biebrich Rheingaustraße 140
65203 Wiesbaden

Tel: 0611/ 96 60 04 -18
Fax: 0611/ 96 60 04 -11
info@fbw-filmbewertung.com
www.fbw-filmbewertung.com

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Erstellt von an 5 Jul 2016. geschrieben in Kultur. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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