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Trickbetrüger immer dreister / ADAC-Tipps helfen, sich im Urlaub vor Gaunereien zu schützen





Die ADAC-Clubzeitschrift „Motorwelt“ hat ihre
Leser aufgerufen, von ihren Erfahrungen mit Gaunereien auf der
Urlaubsreise zu berichten. Das Ergebnis: In ganz Europa kommt es
immer wieder zu Zwischenfällen. Gehäuft passieren Übergriffe in den
Großstädten, auf den Haupturlaubsrouten nach Spanien (AP 7) und
Südfrankreich. Aber auch die deutsche Autobahn A 5 war im vergangenen
Jahr Schauplatz krimineller Handlungen. Der ADAC hat Tipps
zusammengestellt, wie sich Reisende schützen können:

Panne: Wer während der Fahrt auf mögliche Defekte am Auto
aufmerksam gemacht wird, sollte sein Handy zeigen und andeuten, dass
er selbst Hilfe ruft und dann weiterfahren. Bei einer Panne kurz nach
einer Rast oder einem Tankstopp gilt: Wagen absperren und besonders
misstrauisch sein. Diebe könnten das Auto manipuliert haben.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn schnell „Helfer“ auftauchen.
Wurden Reifen beschädigt, nicht auf der Felge weiterfahren. Das
könnte erhebliche Schäden verursachen. Stattdessen auf Pannenhelfer
der ausländischen Automobilclubs warten.

Großstadtfahrt: Autotüren sollten ständig verriegelt, Fenster nur
einen Spalt geöffnet sein. Wenn Fremde einen zum Halten bringen
wollen, möglichst weiterfahren. Gepäck sollte immer im Kofferraum und
nicht auf den Rücksitzen transportiert werden. Tipp: Nach Möglichkeit
eine Zeitung in der Landessprache sichtbar ins Auto legen. Bei
Einheimischen vermuten Diebe weniger Wertgegenstände im Wagen.

Rast: Vorsicht, wenn man am Parkplatz angesprochen wird. Das dient
oft nur der Ablenkung, während Komplizen das Auto ausräumen. Das
beladene Fahrzeug am besten nicht länger unbewacht stehen lassen.

Wohnmobil: Zur Übernachtung unterwegs nur Camping- oder
Stellplätze anfahren, keine Autobahnraststätten oder -parkplätze.

Nach der Ankunft am Ferienquartier lässt sich Diebstahl und Ärger
mit folgenden Tipps vorbeugen:

– Gepäck sofort aus dem Wagen räumen und Wertgegenstände in
den Safe legen.
– Bargeld, Schecks und Ausweispapiere nicht in Umhängetaschen,
sondern sicher und eng am Körper tragen. Nur kleinere
Beträge mitnehmen und Bargeld auf verschiedene Stellen
verteilen.
– Kopie der Fahrzeug- und Ausweispapiere mitführen. Bei Verlust
der Originale erhält man so schneller Ersatzpapiere.

Wer in eine aussichtslose Situation geraten ist, sollte seine
Wertsachen herausgeben, anstatt sein Leben zu riskieren. In jedem
Fall sollten Opfer nach einem Übergriff sofort die Polizei rufen.

Diese Presseinformation finden Sie online unter presse.adac.de.
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Pressekontakt:
ADAC e.V.
Externe Kommunikation
Regina Ammel
Tel.: (089) 7676-3475
Regina.Ammel@adac.de

Kurz-URL: https://www.88news.de/?p=1378880

Erstellt von an 12 Jul 2016. geschrieben in Auto/Verkehr. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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